Eintracht Baunatal keine hohe Hürde 

Handball-Damen Hoof/Sand/Wolfhagen bleiben auf Titelkurs

Der Ball gehört uns: Larissa Lubach (links) und Patrizia Ludwig von Hoof/Sand/Wolfhagen störten den GSV, hier Viktoria Kalisz, schon bei der Ballannahme. Beste HSG-Werferin war Lubach die 13mal ins Schwarze traf. Foto: Schachtschneider/nh

Wolfhagen. Die Landesliga-Handballerinnen von Hoof/Sand/Wolfhagen machten am viertletzen Spieltag einen weiteren Schritt in Richtung Meisterschaft.

Nach dem 39:18 (19:10)-Sieg bei der abstiegsbedrohten GSV Eintracht Baunatal führen sie weiter die Tabelle mit zwei Punkten Vorsprung an. Das Spiel war eine klare Angelegenheit für die Gäste. Zu keinem Zeitpunkt hatte der GSV, der nur mit acht Spielerinnen antreten konnte, eine Chance gegen die stark auftretende HSG.

Die ersten sieben Minuten hielten die Gastgeberinnen noch gut mit und ging durch Tore von Julia Waschinger 3:2 in Führung. Doch dann stand die HSG-Abwehr sicherer und setzte sich durch Tempogegenstoßtore auf 10:5 ab. Auch eine GSV-Auszeit in der 16. Minute brachte sie nicht aus dem Konzept.

Fehlendes Rückzugsverhalten nach Ballverlusten

Im Angriff fehlten dem GSV Ideen gegen eine starke 6:0-Deckung der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen. Das Einzige was man den Großenritterinnen vorwerfen konnte, war das fehlende Rückzugsverhalten nach Ballverlusten. So war das Spiel beim Stand von 10:19 bereits zur Halbzeit entschieden.

Nach der Pause starteten die Baunatalerinnen besser und verkürzte den Rückstand auf 13:19. Die gute Phase hielt aber nicht lange, sodass der Tabellenführer durch Tore von Larissa Lubach auf 13:26 (40.) davonzog. Die HSG spielte das Spiel gestützt auf eine gute Abwehr sicher zu Ende. Der GSV musste mit ansehen, wie Lubach Tor um Tor nach Tempogegenstöße verwandelte.

Nicht alle Spielerinnen einsatzbereit

GSV-Trainerin Susanne Bachmann war trotz der Niederlage nicht unzufrieden. „Wir haben im Rahmen unserer Möglichkeiten alles gegeben. Mit nur acht Spielerinnen kann man gegen so eine Mannschaft nicht gewinnen.“ Auch Gäste-Trainer Chris Ludwig sah in den Personalsorgen einen großen Faktor. „Das wäre ein anderes Spiel geworden, wenn der GSV alle Spielerinnen zur Verfügung hätte. Dennoch bin ich zufrieden mit der Leistung von uns, da wir von Anfang bis zum Ende konzentriert waren.“

Die Landesliga-Handballerinnen von Hoof/Sand/Wolfhagen machten am viertletzen Spieltag einen weiteren Schritt in Richtung Meisterschaft.

GSV: Franke - Waschinger 8/4, Sonnenschein 3, Kalisz 4, Stockschläder 1, Mumberg 1, Weishaar 1, Findeisen

HSG: Weinrich, Rodziewicz - Lubach 13, von Dalwig 5, Schmalz 5, Willer 4, Ritter 3, Frankfurth 3/2, Sule 3, Engelbrecht 2, Ludwig 1, Haupt, Larbi

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