Landesliga: Fritzlar kanzelt Vellmar 35:25 ab

Charline Vaupel bringt SG II auf Kurs

Charline

Schwalm-Eder. Dank eines 34:28-Arbeitssieges über den TSV Heiligenrode bleibt die SG 09 Kirchhof II weiter auf Titelkurs in der Handball-Landesliga. Dem Team von Trainer Christian Denk fehlen noch maximal zwei Siege, um die Meisterschaft perfekt zu machen.

SG 09 Kirchhof II - TSV Heiligenrode 34:28 (15:13). In der ersten Hälfte bot das Juniorteam in der Defensive eine enttäuschende Leistung. So führten die Gäste mit 11:9 (20.), eher Kim Mai ihr Team wieder auf Augenhöhe brachte. Kurz vor der Pause war es Rechtsaußen Charline Vaupel, die mit einem Doppelschlag für eine knappe 15:13-Halbzeitführung sorgte.

Nach Wiederanpfiff steigerte sich die SG-Abwehr, während im Angriff Laura Sauerwald und Vaupel schnell für eine 19:14-Führung sorgten. (39.). Als Kirsten Bänfer und Mai auf 27:19 (47.) erhöhten, war die Vorentscheidung gefallen. „Es war ein schwieriges Spiel“, erklärte SG-Coach Christian Denk: „In der Abwehr haben wir dumme Fehler gemacht und standen zu weit auseinander. Nun müssen wir uns für das Derby gegen Wollrode steigern.“

Tore SG II: Nolte 6, Hintze 6/6, Sauerwald 3, Konklowsky 2, Ivan 1, Bänfer 3, Kühlborn 3, Vaupel 6, Mai 4.

SV Germania Fritzlar II - TSV Vellmar 35:25 (17:14). Grundlage des 13. Fritzlarer Saisonsiegs war eine überragende Abwehr mit einer starken Jennifer Czaja im Tor. „Es war eine fantastische Mannschaftsleistung“, freute sich SVG-Trainerin Viktoria Marquardt. Vor allem im Angriff spielten die Domstädterinnen strukturiert und nutzten ihre Chancen gnadenlos. Dabei konnten sich vor allem die beiden Halben Kathrin Bänfer und Lorena Lorenz sowie die Außen Maike Naumann und Anna Reinke als Torschützinnen auszeichnen. Nur bis zur Pause blieb Vellmar in Reichweite, nach Wiederanpfiff zog Fritzlar dank seiner unwiderstehlichen ersten und zweiten Welle vorentscheidend davon.

Tore SVG II: Reinke 8, Frank 2, Naumann 7/1, Lorenz 7, Huy 1, Bänfer 10.

HSG Hoof/Sand/Wolfhagen - TSV Wollrode 35:26 (15:13). Das Team von Trainer Andreas Milke musste ohne Johanna Diegeler auskommen, zudem gingen die Rückraumspielerinnen Lena Fehr und Tatjana Siemon angeschlagen in die Partie. Dennoch boten die Blau-Weißen eine ansprechende Leistung und lagen zur Pause nur knapp zurück. Nach Wiederanpfiff musste die Milke-Sieben dem Kräfteverschleiß jedoch Tribut zollen, so dass dem Tabellenvierte letztendlich ein deutlicher Heimsieg gelang.

Tore TSV: Lachnit 9/6, Vaupel 6, Fehr 4, Klipp 2, Backhaus 2, Lohrbach 1, Pietsch 1, Siemon 1. (mgx) Foto: Kasiewicz

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