Landesliga: SG II im Lokalderby in Bestbesetzung - Warnung vor Klipp und Fehr

Denk: Keine Experimente

Gegenstoßspezialistin auf Seiten des SG-Juniorteams: Laura Nolte zählt zu den Leistungsträgerinnen im Team von Christian Denk. Im Derby gegen den TSV Wollrode zählt für die SG Kirchhof II im Kampf um den Oberliga-Aufstieg aber nur ein Sieg. Foto: Kasiewicz

Kirchhof/Wollrode. Derbyzeit in der Handball-Landesliga der Frauen. Der abstiegsbedrohte TSV Wollrode empfängt Spitzenreiter SG 09 Kirchhof II zum Nachbarschaftsduell (Sa. 16 Uhr). Doch so klar, wie die Vorzeichen vor dem Lokalduell stehen, dürfte die Partie nicht verlaufen.

Für beide Teams zählt am Samstag nur ein Sieg. Die Gastgeberinnen haben es durch Niederlagen gegen Hainzell/Großenlüder und Heiligenrode zuletzt verpasst, sich im Kampf um den Klassenerhalt eine bessere Ausgangsposition zu verschaffen. Alles scheint auf das entscheidende Kellerduell gegen den Tabellenvorletzten Eschweger TSV am 25. April hinauszulaufen.

„Wir wollen Meister werden und in die Oberliga aufsteigen“, stellt SG-Coach Christian Denk klar. Dabei kann der SG-Übungsleiter auf seine Bestbesetzung zurückgreifen. „Für uns zählt nur ein Sieg“,sagt Denk, der gegen die Blau-Weißen nichts dem Zufall überlassen will: „Gegen Waldau und und Heiligenrode haben wir viel experimentiert und zum Teil eine 3:3-Abwehr gespielt. Am Samstag werden wir aber nichts ausprobieren.“

Zu den Stärken der Gastgeberinnen zählt besonders der wurfgewaltige Rückraum um die beiden Halben Lena Fehr (links) und Svenja Lachnit (rechts). Die Strategin in der TSV-Offensive ist Spielmacherin Laura Klipp. Mit Dominique Sawyer und Verena Reichmann verfügen die Gastgeberinnen zudem über zwei gute Torfrauen.

Schwächen hat Wollrode in der Defensive. 564 Gegentore (30 pro Partie) hat das Team bisher kassiert - so viele, wie keine andere Mannschaft der Liga. Vor allem über Konter der schnellen Laura Sauerwald und Laura Nolte könnten sich die Gastgeber anfällig zeigen.

Mit etwas Glück kann Kirchhof am Samstag die Meisterschaft feiern. Dafür wäre das SG-Juniorteam aber auf die Schützenhilfe des TSV Heiligenrode angewiesen, der den Tabellenzweiten HSG Wesertal empfängt. Mit einem Sieg im Derby könnten Kirsten Bänfer und Co. den Aufstieg im Spitzenspiel in Wesertal perfekt machen. (mgx)

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