Landesliga: Fritzlar II empfängt Körle/Guxhagen zum Lokalduell

Derby auf Augenhöhe

Durchgesetzt: Körles Jana Hoppe (am Ball, hier noch im Trikot von Baunatal) trifft im Derby auf Germania Fritzlar II. Archivfoto: Fischer/nh

Schwalm-Eder. In der Handball-Landesliga der Frauen empfängt die Drittliga-Reserve des SV Germania Fritzlar Aufsteiger FSG Körle/Guxhagen zum Lokalduell. Der TSV Wollrode muss beim starken Aufsteiger HSG Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim ran.

HSG Lohfelden/Vollmarshausen - SV Germania Fritzlar II (Fr. 19.30 Uhr). „Ich sehe uns nicht als Favorit. Das wird ein Spiel auf Augenhöhe“, erklärt SVG-Trainerin Viktoria Marquardt. Die Gäste sind Tabellenschlusslicht. Lediglich einen Punkt sammelte das Team von Spielertrainerin Florina Hessburg bisher. „Aber sie haben immer nur knapp verloren“, sagt Marquardt, „bei uns muss alles passen, wenn wir gewinnen wollen.“ Die Gastgeberinnen haben sich vor der Saison mit Kreisläuferin Julia Stunz und Franziska Griesel vom Oberligisten HSG Zwehren/Kassel verstärkt. Eine alte Bekannte ist Ann-Kathrin Hieronymus, die einst für die SG 09 Kirchhof in der 2.Liga spielte.

SV Germania Fritzlar II - FSG Körle/Guxhagen (So. 14.30 Uhr). „Das wird ein ausgeglichenes Spiel. Am Ende gewinnt die cleverere Mannschaft“, ist sich FSG-Trainerin Dagmar Hoppe sicher. Fritzlars Übungsleiterin Marquardt hingegen sieht in der FSG den „klaren Favoriten“. Besonders auf die Körler Torjägerinnen Sabrina Weiß und Jana Hoppe muss die SVG-Defensive um Lorena Lorenz achten. „Sabrina Weiß zu stoppen wird eine Aufgabe für Julia-Marie Hoffmann, die unsere beste Abwehrspielerin ist“, sagt die 32-Jährige. Steigern muss sich ihr Team besonders im Abschluss. Zudem hofft Marquardt auf eine bessere Torhüterleistung. Zudem können die Gastgeberinnen auf Unterstützung aus dem Drittligateam zurückgreifen.

Die Gäste sind personell arg gebeutelt. „Uns fällt fast unser gesamter Rückraum aus“, erklärt Hoppe. Im Angriff soll das Team daher das Tempo rausnehmen und konsequent durchspielen, bis sich eine klare Torchance ergibt.

HSG Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim - TSV Wollrode (So. 18 Uhr). Die ärgerliche Heimniederlage gegen Waldau haben die Blau-Weißen aufgearbeitet. „Das wird ein schweres Spiel“, ist sich Zoltan Bartalos sicher. Der TSV-Coach warnt insbesondere vor dem gefährlichen Tempohandball der Gastgeberinnen. „Das müssen wir unterbinden, dann ist Wildungen schlagbar.“ Personell kann der TSV-Coach dabei aus dem Vollen schöpfen. Die Waldeckerinnen, die zuletzt durch einen 32:30-Erfolg bei der FSG Körle/Guxhagen für Furore sorgten, zählen die Ex-Fritzlarerinnen Sarah Amberg sowie die bundesliga-erfahrene Marie-Theres Raum und Laura Stockschläder (beide Zweitspielrecht) zu den Leistungsträgerinnen. (mgx)

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.