Landesliga: MT II bangt um Petersen

SG Kirchhof II im Derby gegen Wollrode Favorit

Wichtige Leistungsträgerin in Abwehr und Angriff: Für Kirsten Bänfer (am Ball, hier gegen Vellmars Elisa Nolte) und das SG-Juniorteam zählt im Derby gegen den TSV Wollrode nur ein Sieg. Foto: Kasiewicz

Schwalm-Eder. Klar verteilt sind die Rollen vor dem Spitzenspiel der Handball-Landesliga der Frauen: Alles andere als ein Sieg des Spitzenreiters SG 09 Kirchhof II gegen den TSV Wollrode wäre eine faustdicke Überraschung.

Landesliga Männer:

HSG Hofgeismar/Grebenstein - MT Melsungen II (Sa. 19 Uhr). MT-Coach Andre Sperl hofft, dass sich sein Team nach den Spitzenspielen gegen Alsfeld und Korbach auch für die Partie gegen Hofgeismar motivieren kann. „Die HSG ist ausgeglichen besetzt und hat keinen überragenden Einzelspieler“, sagt der 43-Jährige und warnt: „Dafür ist das Team eine eingeschworene Gemeinschaft.“ Die MT dürfte vorsichtig sein, denn zuletzt mussten sich die Kasseler Tabellenführer Alsfeld nur knapp mit 27:28 beugen. Vor der Partie bangen die Bartenwetzer um den Einsatz von Rechtsaußen Mark Petersen, der gegen Korbach umgeknickt war. Fehlen wird Abwehrspezialist Matthias Kienast (Polizeieinsatz).

TSV Ost-/Mosheim - TV Hersfeld (Sa. 19.30 Uhr). Nach der bitteren Niederlage gegen die HSG Baunatal wollen die Hochländer gegen Hersfeld in eigener Halle den zweiten Saisonsieg einfahren. „Der TVH lebt von Spielmacher Marco Kemmerzell und Torhüter Kai Hüter“, sagt TSV-Coach Mario Lubadel, für den der ehemalige Gensunger und Melsunger Zweitligaspieler der beste Schlussmann der Liga ist. „Im Angriff müssen wir unsere Chancen konsequent nutzen“, erklärt der 47-Jährige, der sein Team konditionell im Vorteil sieht: „Wenn wir die Partie bis Mitte der zweiten Halbzeit offen halten können, haben wir eine Chance.“ Mit Ausnahme der Langzeitverletzten Nico Bachmann, Amine Remus und Florian Kusiek tritt der TSV in Bestbesetzung an.

Landesliga Frauen:

SV Germania Fritzlar II - TuSpo Waldau (Sa. 16 Uhr). „Ein unbekannter Gegner“, sagt SVG-Trainerin Viktoria Marquardt über die Kasselerinnen, die nach dem Oberliga-Abstieg fast ihr gesamtes Team ausgetauscht haben. Nach dem enttäuschenden Auftritt in Vellmar fordert die 31-Jährige von ihrem Team in Abwehr und Angriff eine deutliche Leistungssteigerung. Verzichten müssen die auf Domstädterinnen weiterhin auf Abwehrspezialistin Sina Diehling (beruflich verhindert).

SG 09 Kirchhof II - TSV Wollrode (So. 14.15). Im Derby gegen den Aufsteiger zählt für den ungeschlagenen Tabellenführer Kirchhof nur ein Sieg. „Die Favoritenrolle nehmen wir an“, sagt SG-Coach Christian Denk, der vor allem vor dem TSV-Torhütergespann Dominique Sawyer und Verene Reichmann sowie Spielmacherin Laura Klipp warnt. Der TSV, der zuletzt drei Niederlage in Serie einstecken musste und mitten im Abstiegskampf steckt, muss auf Abwehrspezialistin Jasmin Backhaus (Handverletzung) verzichten. Auf Kim Mai und Laura Nolte, die am Sonntag mit dem Kirchhöfer Drittligateam im Spitzenspiel auf Germania Fritzlar treffen, will das SG-Juniorteam nur im Notfall zurückgreifen.

„Wir sind auch so stark genug“, gibt sich Denk selbstbewusst. Die starke Abwehr um Laura Sauerwald und Kirsten Bänfer bildet die Grundlage der Kirchhofer Siegesserie. Nur 21 Gegentore kassiert das Team im Schnitt und ist damit Ligaspitze. Im Angriff wusste neben Sandra Kühlborn zuletzt Anika Konklowsky und Kreisläuferin Jennifer Ivan zu überzeugen. (mgx)

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