Landesliga: Fritzlar im Derby ohne Frank und Giese – Hoppe warnt vor Rodziewicz

SVG II im Derby Favorit

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Entwischt: Fritzlars Rückraumspielerin Charline Maier ist nur schwer zu stoppen.

Schwalm-Eder. Es ist angerichtet. In der Handball-Landesliga der Frauen empfängt die Drittliga-Reserve des SV Germania Fritzlar den TSV Wollrode zum Lokalduell. Aufsteiger FSG Körle/Guxhagen hat die HSG Hoof/Sand/Wolfhagen zu Gast.

SV Germania Fritzlar II - TSV Wollrode (So. 17 Uhr). Das Hinspiel gewannen die Domstädterinnen noch mühelos mit 37:27 (16:10), doch so einfach dürfte es das Team von Trainerin Viktoria Marquardt diesmal nicht haben. Denn Wollrode hat sich im Laufe der Saison gesteigert und zuletzt mit einem Kantersieg über den TSV Heiligenrode überzeugt. „Auswärts ist das eine besonders schwere Partie, aber wir lassen uns nicht einschüchtern und vielleicht gelingt uns eine Überraschung“, sagt TSV-Coach Zoltan Bartalos. Der muss zwar auf Kreisläuferin Tatjana Siemon und Linkshänderin Nathalie Lohrbach (beide Knie) verzichten, kann aber mit Janina Friedrich, Laura Klipp, Svenja Lachnit und Lena Fehr einen wurfgewaltigen Rückraum aufbieten.

Augen zu und durch: Wollrodes Spielmacherin Laura Klipp ist der Kopf der Mannschaft.

Die Germania hingegen hat die letzten vier Partien gewonnen und geht mit dem entsprechenden Selbstvertrauen ins Derby. „In den vergangenen Spielen haben wir in der Abwehr viel aggressiver gedeckt und zudem im Angriff unsere Chancen konsequent genutzt“, lobt die SVG-Übungsleiterin. Weil das Drittliga-Team spielfrei hat, kann SVG-Trainerin Marquardt auf die Unterstützung von Spielerinnen wie Xenia Ahrend und Lena Dietrich setzen. In Spielmacherin Klipp und der Halblinken Fehr sieht die 32-Jährige die wichtigsten Akteurinnen der Gäste. Fehlen werden Nadine Frank (Zeh gebrochen) und Laura Giese (beruflich verhindert).

Bartalos hingegen warnt besonders vor den Tempogegenstößen der schnellen Linksaußen Dietrich: „Da müssen wir uns sofort zurückziehen“, fordert der Ungar, der zudem auch die starken Halben Sarah Oschmann und Charline Maier aggressiv decken lassen will.

FSG Körle/Guxhagen - HSG Hoof/Sand/Wolfhagen (Sa. 19 Uhr). „Wir haben nichts zu verlieren und gehen entspannt in die Partie“, sagt FSG-Trainerin Dagmar Hoppe. Im Hinspiel musste der Tabellendritte eine 27:28-Niederlage gegen die Guxhagenerinnen hinnehmen. Die sind personell weiterhin arg gebeutelt, aber mit Neuzugang Katharina Hintze im Rückraum deutlich variabler aufgestellt.

Wichtigste Akteurin der Gäste ist Torhüterin Malgorzata Rodziewicz. „Mit ihr fällt und steht alles“, sagt Hoppe über die Schlussfrau, die früher für die SG 09 Kirchhof und den SV Germania Fritzlar spielte. Besonders gefürchtet sind ihre Gegenstoßpässe auf die flinke HSG-Außen Hanna von Dalwig. Daneben zählt noch Rückraumspielerin Annika Neurath zu den Leistungsträgerinnen im Team des ehemaligen Melsunger Zweitliga-Spielers Chris Ludwig. (mgx)

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