Landesliga: Wollrode unterliegt gegen Fritzlar – Laura Klipp muss verletzt raus

Dietrich nicht zu stoppen

Gestoppt: Wollrodes Natalie Lohrbach (links) wird hier von Fritzlars Charline Maier in die Mangel genommen. Foto: Hahn

Guxhagen. Eine überragende Lena Dietrich hat die Landesliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar II zu einem 37:27 (16:10)-Derbysieg beim TSV Wollrode geführt.

„In der ersten Halbzeit haben wir richtig gut gespielt“, erklärte TSV-Coach Zoltan Bartalos. Auch ohne Torjägerin Lena Fehr boten die Blau-Weißen, bei denen neben Svenja Lachnit und Helena Vaupel auch Nathalie Lohrbach überzeugen konnte, eine ansprechende Leistung und hielten die Partie bis zum 10:10 (24.) offen. Dann traf Fritzlars Sarah Oschmann TSV-Spielmacherin Laura Klipp unglücklich im Gesicht. Während Klipp danach verletzt von der Bank zuschauen musste, sah Oschmann die Rote Karte (25.). „Danach waren wir geschockt“, bekannte TSV-Trainer Bartalos. Mit sechs Toren in Folge zog die Germania bis zur Pause vorentscheidend auf 16:10 davon.

Auch nach Wiederanpfiff konnten die Gastgeberinnen den Rückstand nicht mehr verkürzen. „Lena Dietrich und unsere 5:1-Deckung waren der Garant zum Sieg“, freute sich SVG-Trainerin Viktoria Marquardt. Vor allem die starke Fritzlarer Defensive brachte den TSV-Rückraum um Lachnit und Lohrbach immer wieder zu Ballverlusten, die die schnelle Dietrich ebenso wie Laura Giese und Charline Maier per Tempogegenstoß konsequent bestraften.

Durch den zweiten Sieg in Serie kletterte die Germania auf den sechsten Tabellenplatz, während Wollrode nach vier Spieltagen weiter auf den ersten Sieg warten muss. • TSV: Sawyer, Horn, S. Bartalos - Wardenga, Pietsch, Lohrbach 5, Klipp 4/1, Siemon, Damm, N. Bartalos, Lachnit 7, Vaupel 8, Haupt 3. SVG: Czaja, Gübrig - Hoppe, Hofmann 3, Maier 6, Frank 2, Ringleb, Giese 6/1, Lorenz 5, Dietrich 11, Oschmann 4, Lattemann.

Von Marcel Glaser

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