Start in der Handball-Landesliga

Ein Derby zum Start: Heiligenrode empfängt Dittershausen

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Aufstiegssause: Im April dieses Jahres feierten die Frauen des TSV Heiligenrode die Rückkehr in die Landesliga. Dort empfangen sie heute die alten Bekannten der TSG Dittershausen.

Heiligenrode. Keine Frage, ein besonderes Wiedersehen. Zum Start in der Landesliga kommt es zum Derby der Aufsteiger: Heiligenrode gegen Dittershausen.

Nach einem Jahr Abstinenz in der Handball-Landesliga sind die Frauen des TSV Heiligenrode zurück. Mit nur zwei Minuspunkten schafften sie souverän den direkten Wiederaufstieg. Heute um 16 Uhr empfängt der TSV die TSG Dittershausen. Brisant: Beide Mannschaften duellierten sich schon vergangene Saison in der Bezirksoberliga. Ein Wiedersehen besonderer Art.

Vergangene Saison

Während die Heiligenröderinnen die Meisterschaft feierten und direkt in die Landesliga aufstiegen, mussten die Gäste aus Dittershausen nachsitzen. Als Liga-Zweiter spielten die TSG-Frauen in der Relegation gegen Fulda/Petersberg. Trotz Rückspielniederlage setzte sich die TSG durch und folgte den Gastgeberinnen in die höhere Spielklasse. Schon vergangene Spielzeit trafen beide Teams früh aufeinander. Am zweiten Spieltag empfing Heiligenrode Dittershausen. Damals setzten sich die Gäste mit 24:21 durch. Das Rückspiel entschied der TSV mit 27:26 für sich.

Die Veränderungen

Beide Teams kennen sich sehr gut. Taktische Überraschungen sind deshalb schwierig. Beide Trainer legten in der Vorbereitung viel Wert auf Details. So möchte TSV-Trainer Daniel Schmidt variabler in der Abwehr agieren und hat an einigen Stellschrauben gedreht. Sein Gegenüber Andreas Paul sieht vor allem im Angriff Verbesserungspotenzial. Die Spielzüge und Laufwege seines Teams wurden intensiv trainiert.

Was die Gegner auszeichnet, ist ein schnelles Tempospiel. Daran hat sich im Sommer nichts verändert. Die Zuschauer dürfen sich auf eine flotte Begegnung freuen.

Der Kader

Beide Teams verstärkten sich mit jeweils vier Neuzugängen vor allem in der Breite. Herausheben möchte kein Trainer eine der Neuen. Jede hat unterschiedliche Stärken und bringt verschiedene Qualität in die jeweilige Mannschaft. Den bekanntesten Namen hat wohl TSG-Neuzugang Janina Landau – die Torhüterin hat Oberliga-Erfahrung.

Die Trainer

Schmidt und Paul verstehen sich sehr gut. Sie fiebern nicht nur dem Spiel entgegen, sondern freuen sich auch auf das Wiedersehen mit dem Gegenüber. Trotz Freundschaft geben sie dieselbe Marschroute aus: „Wir wollen gewinnen und gut in die Saison starten. Dieses Spiel ist richtungsweisend.“

Von Fynn Welch

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