Frauenhandball-Landesliga: „Ein unbequemer Gegner“

HSG Hoof/Sand/Wolfhagen trifft auf HSG Lohfelden/Vollmarshausen

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Treffen und siegen: Annika Neurath will weite Abspiele ihrer Torhüterin Malgorzata Rodziewicz (hinten) diesmal besser nutzen.

Hoof. Im ersten Heimspiel des neuen Jahres am Sonntag (18 Uhr) in der Schulsporthalle in Sand trifft der Frauenhandball-Landesligist HSG Hoof/Sand/Wolfhagen auf den Aufsteiger HSG Lohfelden/Vollmarshausen.

Auch wenn es gegen den Tabellenletzten geht, der erst einen Punkt auf dem Konto hat und seit mehr als einen Monat kein Ligaspiel mehr bestritten hat, erwartet Hoof/Sand/Wolfhagens Co-Trainer Bernd Oberbeck eine knifflige Aufgabe für seine Mannschaft: „Lohfelden ist ein unbequemer Gegner, der mehrfach knapp an einem Punktgewinn dran war.“

Die Gefahr, das Schlusslicht zu unterschätzen, dürfte nach der enttäuschenden Leistung in der Vorwoche bei der 23:31-Niederlage im Verfolgerduell bei Wesertal nur wenig wahrscheinlich sein. Auch der schwer erkämpfte 28:26-Sieg im Hinspiel sollte helfen, diese Aufgabe mit der vollen Konzentration anzugehen.

„Das Problem bei Wesertal war, dass wir nicht miteinander gespielt haben. Unsere Spielerinnen sind da selbstkritisch genug“, erwartet Oberbeck eine deutliche Steigerung.

Neben dem mangelnden Zusammenspiel gehe es darum, die Abwehrarbeit und das Tempogegenstoßspiel zu verbessern. „Die weiten Abspiele unserer Torhüterinnen (Malgorzata Rodziewicz und Laura Clobes) fanden häufig keine Abnehmer, weil wir nicht richtig durchgelaufen sind.“

Hoof/Sand/Wolfhagen sollte auch auf Spielertrainerin Florina Heßburg aufpassen. Sie setzt ihre Mitspielerinnen auf Außen und am Kreis recht geschickt ein. „Wir müssen die Kreise von Heßburg einengen.“

HSG-Trainer Chris Ludwig wird wohl auf den Kader der Vorwoche zurückgreifen können, der sich somit rehabilitieren kann. Als einzige kleine Änderung könnte Nachwuchsspielerin Elena Lubach ins Aufgebot rücken. Noch zu früh kommen dürfte der Einsatz für die weiter verletzte Patrizia Ludwig. (zmw)

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