Frauenhandball: In einer Halbzeit nur zwei Tore kassiert

Landesligist Wesertal gewinnt in Twistetal ungefährdet mit 27:18

Bild mit Seltenheitswert: Es war die Ausnahme, dass Twistetaler Spielerinnen, wie hier Luisa Hildebrand, so frei zum Wurf kamen. Die Wesertalerinnen um Joana Leibecke hatten jedenfalls selten das Nachsehen und gewannen souverän mit 27:18. Foto: Spitzkopf/nh

Mühlhausen. Einen völlig ungefährdeten 27:18 (10:2)-Sieg feierte Frauenhandball-Landesligist HSG Wesertal bei der HSG Twistetal. Wesertal bleibt damit in der Spitzengruppe auf Platz drei, Twistetal auf dem letzten Platz.

Auch ohne vier Stammspielerinnen und mit der angeschlagen ins Spiel gegangenen Kreisläuferin Natascha Mießen wurde die Hürde Twistetal von den Wesertalerinnen souverän genommen. Grundlage für diesen souveränen Sieg war die erste Halbzeit, in der die Gäste ganze zwei Gegentore zuließen.

„Ich hatte mir die Aufgabe bei Twistetal schon schwerer vorgestellt.“

Detlef Schröer; Trainer Wesertal

„So etwas habe ich auch noch nicht erlebt, dass wir in einer Halbzeit nur zwei Gegentore kassieren. Ich hatte mir die Aufgabe bei Twistetal schon schwerer vorgestellt“, kommentierte HSG-Trainer Detlef Schröer den klaren Sieg seiner Mannschaft. Offen war das Spiel nur in den ersten fünf Minuten, als die Gastgeberinnen mit 1:0 und 2:1 führten.

Danach nagelte Wesertal sein Tor förmlich zu. Nach einer 3:2-Führung in der zehnten Minute wurde der Vorsprung zur Pause bis auf 10:2 ausgebaut. Gegen die aufmerksame und bewegliche Gästedeckung fanden auch Twistetals Rückraumspielerinnen Janina Tönepöhl und Meike Jäger keine Mittel. Vorne hätten die Gäste hingegen noch das eine oder andere Tor mehr erzielen können, weil sie doch einige gute Chancen liegen ließen.

Auch nach der Pause spielte Wesertal konzentriert weiter. Auch wenn die HSG nun nicht mehr ganz so klar dominierte, baute sie ihren Vorsprung über 12:3 auf 17:7 und 21:11 noch etwas aus. In der Schlussphase ließ Schröer angesichts der klaren Führung mehrfach durchwechseln. Da zudem die Konzentration etwas nachließ, kamen jetzt Twistetals Hauptschützinnen Tönepöhl und Jäger besser ins Spiel und sorgten mit ihren jeweils sieben Toren am Ende noch für eine leichte Resultatsverbesserung.

Neben einer vor allem in der ersten Halbzeit sehr starken Deckung überzeugten bei den Gästen besonders die beiden Rückraumspielerinnen Anna Riedel und Joana Leibecke mit jeweils sieben Treffern.

Wesertal: Henze, Jacobi (1 7M) – Leibecke (7/1), A. Keßeler, Przyludzki, Steckel, A. Riedel (7), I. Riedel (1), Mießen (2), Köster (2), ter Fehr (3), Borchert (4/3), Herbold, Kranz (1)

Spielverlauf: 1:0, 2:1, 2:10 (30.), 3:12 (38.),7:17, 10:19, 11:21, 18:27. (zmw)

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