Handball

Endspurt in den Handball-Landesligen: Fuldataler hungrig auf mehr

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Fokussiert: Fuldatals Adrian Rudolph (am Ball) im Hinspiel gegen Baunatals Maik Mett. 

Kassel. Endspurt in den heimischen Handball-Landesligen: Zwei Derbys stehen an diesem Wochenende im Fokus.

Bei den Männern bekommt es am morgigen Sonntag die HSG Baunatal mit der HSG Fuldatal/Wolfsanger zu tun (17 Uhr, Sporthalle Hertingshausen). Bei den Frauen steht ebenfalls am Sonntag das Duell der Gegensätze auf dem Plan: Tabellenschlusslicht HSG Lohfelden/Vollmarshausen empfängt Ligaprimus HSG Hoof/Sand/Wolfhagen (14.30 Uhr, Sporthalle Gesamtschule Söhre).

HSG Baunatal –HSG Fuldatal/Wolfsanger

Unterschiedlicher könnten die Formkurven beider Teams gar nicht aussehen. Die Baunataler stolperten zuletzt gegen die Abstiegskandidaten Wehlheiden und Hofgeismar/Grebenstein und wollen nun wieder zurück in die Erfolgsspur. Insgesamt können die VW-Städter auf eine bislang eher durchwachsene Saison zurückblicken, in der weitgehend die Kontinuität fehlte.

Ganz anders sieht es da beim kommenden Gegner aus. Der Fuldataler Höhenflug dauert bereits seit Anfang Februar an. Acht ungeschlagene Spiele später steht die HSG auf Rang vier. Welche Serie reißt, welche bleibt bestehen?

Blick nach vorn gerichtet: Lohfelden/Vollmarshausen und Joana Verzani (rechts) erwarten schweren Gegner. 

HSG Lohfelden/Vollm. –HSG Hoof/Sand/Wolfhagen

Wie der Verein kürzlich bekannt gab, wird die HSG Hoof/Sand/Wolfhagen im Falle der Meisterschaft den Aufstieg in die Oberliga nicht wahrnehmen. Trotzdem will das Team von Trainer Chris Ludwig den Titel und damit die Krönung für eine überragende Saison. Und zugegeben, alles andere als ein Sieg beim Tabellenschlusslicht an diesem Sonntag wäre eine faustdicke Überraschung.

Trotzdem werden die Lohfeldenerinnen alles in die Waagschale werfen, um die Hoffnung auf den Klassenerhalt am Leben zu halten. Sollte es tatsächlich nur zwei Absteiger geben, dann hat Lohfelden nun zwei Endspiele vor der Brust. Und die könnten schwieriger kaum sein. Zudem spricht die Statistik nicht gerade für den Letzten. Seit 13 Spielen wartet der Aufsteiger auf einen Sieg. (rwx)

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