Handball-Landesliga der Frauen: TSV Vellmar schlägt Germania Fritzlar II 27:24

Entscheidung im Endspurt

Energisch zum Ziel: Leonie Homburg auf dem Weg zu einem ihrer sechs Treffer für den TSV Vellmar im Spitzenspiel der Landesliga gegen den SV Germania Fritzlar II, links Franziska Werner, rechts Nadine Frank. Foto: Koch

VELLMAR. Mit 27:24 (11:13) entschieden die Frauen des TSV Vellmar das Spitzenspiel der Handball-Landesliga gegen den SV Germania Fritzlar II für sich. Durch diesen Sieg tauschten die Vellmarerinnen den Tabellenplatz mit Fritzlar und sind jetzt Dritte.

Das Spiel

Die Partie stand bis kurz vor Schluss auf Messers Schneide. Bis zur 55. Minute lag eigentlich immer Fritzlar in Führung. Die Gäste waren mit ihrem beweglichen Angriff nur schwer in den Griff zu bekommen, konnten sich aber nie entscheidend absetzen. Vellmar steigerte sich im Verlauf des Spiels enorm, vergab weniger Chancen und wurde in der Abwehr stabiler und aggressiver. Und war in der Schlussphase die cleverere Mannschaft.

Die Entscheidung

Nach dem 4:4 (12.) und dem 15:15 (35.) glich Vellmar erst wieder in der 52. Spielminute aus (20:20). Beim 22:21 (55.) gelang die erste Führung für die Gastgeberinnen. Die Entscheidung zugunsten von Vellmar fiel dann durch einen Doppelschlag von Johanna Scharff, die zum 25:23 (58:40) und 26:23 (58:59) traf. Den Schlusspunkt setzte Leonie Homburg mit ihrem Treffer zum 27:24 (59:40).

Zwei Torschützinnen

„Der Druck vor dem Spiel war groß“, sagte Kapitänin Leonie Homburg, die sechs Feldtore erzielte. „Deswegen waren wir anfangs auch nervös.“ Aber das Team habe immer gekämpft und später die Abwehr besser gestanden. „An den Sieg habe ich eigentlich immer geglaubt“. In dem Punkt ist sich „Leo“ Homburg mit Johanna Scharff einig. Dass ihre beiden Tore wahrscheinlich die entscheidenden waren, hat sie während des Spiels nicht registriert. „Das Ergebnis nimmt man erst so richtig nach 60 Minuten wahr“, so Scharff.

Die Trainerin

Das Wort vom glücklichen Sieg will Rocsana Negovan nicht hören. „Mit Glück und Pech hat das nichts zu tun“, sagt sie. „Wir haben heute gegen einen starken Gegner stark gespielt und einen Sieg erkämpft, weil wir in der zweiten Halbzeit die bessere Mannschaft waren.“ Foto: Fritschler

Von Peter Fritschler

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