Handball-Landesliga der Frauen: Meister TSV Vellmar schlägt die HSG Vollmarshausen mit 35:27

Erst nach der Pause stark gespielt

Voller Einsatz: Vellmars Leonie Homburg (Mitte) setzt sich hier gegen Melanie Rohr (links) und Jessica Pugh durch. Foto: Hedler

VELLMAR. Die Frauen des TSV Vellmar, bereits Meister der Handball-Landesliga, setzten sich im Derby mit 35:27 (16:13) gegen die HSG Lohfelden/Vollmarshausen durch. Die Gäste können nach dieser Niederlage wohl für die Bezirksoberliga planen.

Vor 200 Zuschauern in der Vellmarer Großsporthalle merkte man den Gastgeberinnen an, dass die Spannung in der Serie raus ist. Erst in der zweiten Halbzeit setzten sich die Schützlinge von Trainer Andreas Paul deutlich ab.

„Wir haben nach der Pause in der Abwehr besser gestanden“, sagte Paul. Ein konsequenteres Zupacken hatte der Trainer auch in der Pause gefordert. 27 Gegentore waren ihm trotzdem zu viel. HSG-Trainerin Florina Heßburg war trotz der Niederlage grundsätzlich zufrieden mit der Leistung ihrer Mannschaft. „Wir haben uns heute hier beim Meister gut geschlagen und nie aufgehört zu kämpfen.“ In der Anfangsphase der Partie hatten die Gäste sogar bis zur dritten Minute geführt. Dann kam Vellmar besser ins Spiel, übernahm die Führung, konnte sich aber nie entscheidend absetzen. So stand es zur Pause 16:13 für den TSV. Nach Wiederanpfiff folgte eine starke Phase der Vellmarerinnen, bei denen Trainer Paul alle Spielerinnen zum Einsatz brachte. Nach 40 Minuten lag man 24:16 vorn, nach 47 Minuten mit 28:19. Zweieinhalb Minuten vor Schluss führte der TSV Vellmar sogar mit 35:25, dann ließ aber angesichts des sicheren Sieges die Konzentration nach und die HSG betrieb noch Ergebniskorrektur. TSV: Stern (31.-60.), Müller (1.-30.); Hoppe 2, Paul, Breiding 10, Homburg 6, Nolte, Springer 1, Steyer 8/3, Petrovszki 3, Scharff, Lohr, Weinreich 2, Steiner 3 HSG: Kickstein, Günther (n.e.); Stunz 1/1, Rohr 8, Löber 3, Pugh 1, Faller 3/2, Rybnicek 2, Hieronymus 6, Schmoll, Peter 3, Heßburg (n.e.)

Von Peter Fritschler

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