Frauenhandball: Hoof/Sand/Wolfhagen klarer Favorit gegen TuSpo Waldau

Erster empfängt Letzten

Zählt zu den sichersten Torewerferinnen: Larissa Lubach traf vergangenes Wochenende fünfmal. Auch am Sonntag will sie sich gegen Schlusslicht Waldau mehr als einmal in die Toschützenliste eintragen. Archiv-Foto: zhj

Wolfhagen. Viele Punkte konnte Kellerkind TuSpo Waldau in dieser Handballsaison noch nicht erspielen. Mit 4:20 Punkten und nur zwei Siegen stehen sie auf dem vorletzten Tabellenplatz. Fraglich, ob sie am Sonntag um 18 Uhr beim Spitzenreiter in Sand einen besseren Auftritt hinlegen werden. Im Hinspiel knackten die Vereinigten die Abwehr des Abstiegskandidaten problemlos: 33 Treffer schenkten sie ihm ein, ein 33:22 war das Endergebnis

„Damals haben wir das Spiel gleich in den ersten Minuten klargemacht, das wollen wir diesmal wieder tun“, erläutert HSG-Trainer Chris Ludwig. Am Sonntag sollte das ein Leichtes sein. Während sich beim Hinspiel einige Spielerinnen der HSG im Urlaub befanden oder sogar leichte Blessuren zu beklagen hatten, kann Ludwig diesmal auf die komplette Breite des Kaders zugreifen. Das ist ein großer Vorteil, denn so lässt sich das Tempospiel besonders gut ausüben.

Mit Michelle Horn hat Waldau eine Spielerin in seinen Reihen, die vor allem das Angriffsspiel beherrscht. Ludwig beschreibt sie als „sehr agil“. Im Schnitt trifft sie siebenmal pro Spiel. Dennoch will das Ludwig-Team auch nach links und rechts schauen und sich nicht nur auf Horn fokussieren, denn das ist nicht die Art vom HSG-Coach.

Der Bonuspunkt für Waldau liegt sicher darin, dass die Mannschaft nichts zu verlieren hat. Natürlich brauchen sie jeden Punkt, aber weiter hinunter als jetzt, kann das Team janicht. Daher können sie befreit aufspielen – die HSG hat den Druck, weiterhin als Erster durch die Saison zu gehen.

Dabei können sich die Vereinigten momentan vielleicht auch ein paar Tipps bei den Begegnungen der Handball-Europameisterschaft holen. „Na klar sind wir daran interessiert und verfolgen das deutsche Team“, erzählt Ludwig, „Da kann man sich dann auch mal was abgucken. Aber natürlich sind das Profis, das sollte man nicht vergessen.“ Und letztlich gilt für das Ludwig-Team: Es will besser abschneiden als die Nationalmannschaft.

Deshalb soll auch im zweiten Rückrundenspiel für die HSG jetzt ein Sieg her. Ludwigs Rezept: Konzentriert und wach sein. „Wir wollen Waldau gleich zeigen, dass bei uns keine Punkte zu holen sind!“ (zis)

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