Pause vor der entscheidenden Phase

Es wird eng im Keller der Handball-Landesliga

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Angespannt: Für den Handball-Landesligisten TSG Dittershausen, hier bei einer Auszeit, sieht es im Abstiegskampf übel aus, deswegen auch die ernsten Gesichter. 

Kassel – Kurze Pause über die Osterferien, dann sind noch zwei Spieltage in den heimischen Handball-Landesligen, ehe die Saison 2018/19 am ersten Maiwochenende beendet ist. Die Rennen um die Titel sind bereits entschieden, bei den Frauen ist die HSG Hoof/Sand/Wolfhagen in der kommenden Saison in der höchsten hessischen Spielklasse vertreten, bei den Männern schaffte der TSV Vellmar den Wiederaufstieg.

Männer

Im Keller dreht sich für die heimischen Teams alles um die Frage nach der Anzahl der Absteiger. Aktuell sind es deren zwei, das kann sich aber ändern, sollte die MT Melsungen II aus der Oberliga absteigen. Die Bartenwetzer haben als Tabellenelfter 24 Spiele und 19:29 Punkte auf dem Konto. Dahinter kommen aktuell drei Klubs auf den Absteigerplätzen: Wiesbaden (18:28), Büttelborn (10:38) und Hüttenberg II (6:40). Sollte aber der Oberligameister, derzeit steht Kirchzell an der Spitze, die Qualifikation für die dritte Liga nicht schaffen, „dann gibt es vier Absteiger“, so Klassenleiter Manfred Leber. Da wird es also auf den letzten Metern ganz schön eng im Keller. An diesem Wochenende wird mit vier Spielen erst einmal die Tabelle begradigt, dann stehen für alle Mannschaften noch zwei Spiele aus.

Bleibt Melsungen in der Oberliga, wäre das bei zwei Absteigern der Klassenerhalt für den VfB Viktoria Bettenhausen. Der hat 18:30 Punkte und würde selbst bei zwei Niederlagen noch Drittletzter werden. Auch wenn Dittershausen (18:34) seine beiden letzten Spiele gewinnt. Die Fuldabrücker stehen dann im direkten Vergleich besser. Dittershausen, zuletzt fünf Niederlagen in Folge, hat aber auch noch die HSG Wesertal (12:36) im Rücken. Die muss noch gegen Rotenburg und in Baunatal spielen. Der direkte Vergleich mit Wesertal spricht allerdings für Dittershausen, der mit der TG Rotenburg (18:30) gegen die Fuldabrücker. Bettenhausen spielte gegen Rotenburg zweimal Remis, statt direktem Vergleich gäbe es hier ein Entscheidungsspiel.

Stünden zum Saisonende drei Mannschaften punktgleich unten, was theoretisch möglich wäre, würde eine Tabelle mit den Ergebnissen dieser Teams erstellt.

Fazit 1

Bei zwei oder drei Absteigern reicht Bettenhausen und Rotenburg ein Punkt aus den letzten beiden Spielen. Dittershausen muss bei zwei Absteigern noch einmal gewinnen, bei deren drei müssen zwei Siege her. Allerdings reichen die nur bei jeweils zwei Niederlagen der Konkurrenz. Und Dittershausen müsste in der Tordifferenz besser als Rotenburg sein.

Frauen

Bei den Frauen ist es nicht ganz so kompliziert, da der Oberligameister keine Qualifikation spielt. Sollte aber der TSV Eintracht Böddiger oder die SG Kirchhof II noch auf einen der drei Absteigerplätze rutschen, dann müssen vier Teams die Landesliga verlassen. Der Tuspo Waldau, der TSV Heiligenrode und die FSG Körle/Guxhagen sind eh weg. Aber die TSG Dittershausen (15:25) muss noch punkten, um die Klasse zu halten. Der direkte Vergleich mit der FSG Waldhessen (15:25) geht an die Spielgemeinschaft.

Fazit 2

Gibt es nur drei Absteiger, ist Dittershausen auf jeden Fall gerettet. Kommt ein vierter Absteiger dazu, muss Dittershausen die FSG Waldhessen in der Tabelle hinter sich lassen. Dazu gehören zwei Siege, bei einer Niederlage der Spielgemeinschaft oder ein Sieg bei zwei Niederlagen der FSG.

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