Frauenhandball: Landesligist spielt am Samstag beim Vorletzten Eschwege

HSG ist in der Favoritenrolle

Immer für ein Tor gut: Wesertals Joana Leibecke. Foto: mrß

Oberweser. Seine bislang makellose Bilanz aus der Rückrunde fortsetzen will Frauenhandball-Landesligist HSG Wesertal, wenn er am Samstag (16 Uhr) beim Eschweger TSV seine Visitenkarte abgibt. Natürlich geht die HSG als Tabellenzweite beim Tabellenvorletzten, der zuletzt beim Spitzenreiter Kirchhof II mit 16:29 unterging, zuvor aber immerhin Heiligenrode bezwingen konnte, als Favorit ins Spiel.

Dennoch dürfte es alles andere als ein Selbstläufer für die HSG werden, die in der Vergangenheit schon mehrmals bei Mannschaften aus dem Tabellenkeller stolperte. Am vergangenen Spieltag stand die HSG im Verfolgerduell zu Hause gegen den Vierten Hoof/Sand/Wolfhagen vor einer Niederlage und konnte erst durch einen verwandelten Freiwurf zwei Sekunden vor Schluss noch mit 25:24 gewinnen.

HSG-Trainer Detlef Schröer hofft, dass seine Mannschaft aus diesem Spiel ihre Lehren ziehen wird: „Wir dürfen nicht noch einmal so nachlässig und fahrig beginnen, denn damit machen wir den Gegner erst stark.“ Die Aufgabe wird zudem die angespannte Personalsituation erschweren, denn Rückraumspielerin Thekla Riedel und Linksaußen Julia Köster werden krankheitsbedingt ebenso ausfallen wie die im letzten Spiel mit einem Bänderriss ausgefallene Anne Steckel. Außerdem ist Torhüterin Diana Henze noch leicht angeschlagen.

Erfreulich ist das gelungene Comeback der lange verletzten zweiten Torhüterin Christin Lange am vergangenen Spieltag. Um diese Lücken zu schließen, nimmt Schröer die Spielerinnen aus der zweiten Reihe in die Pflicht: „Jetzt können die Spielerinnen, die bislang wenig zum Einsatz kamen zeigen, was in ihnen steckt.“

In der Breite des Kaders sieht er seine Mannschaft gegenüber Eschwege, bei denen das Spiel sehr stark auf die Spielmacherin Celia Steyer und die linke Rückraumspielerin Marie Herwig zugeschnitten ist, im Vorteil. (zmw)

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