Dittershausen hellwach

Frauen-Verbandsligist Dittershausen gewinnt Duell der Aufsteiger

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Unsanft gelandet: Dittershausens Kathrin Hoppe (vorn) und Gegenspielerin Hanna Maiterth sind im Heiligenröder Kreis zu Boden gegangen. 

Niestetal. Zum Saisonauftakt der Handball-Landesliga der Frauen stand gleich ein Derby an. Es endete mit einer kleinen Überraschung. Die TSG Dittershausen gewann beim TSV Heiligenrode 24:19 (14:8).

Der Schlachtruf

Das Einstimmen auf das Spiel ist bei jedem Team unterschiedlich. Die TSG macht es mit „Ein Sieg, ein Sieg, ein Sieg“, der TSV mit „Zicke zacke, hoch die Stracke“.

Das Spiel

Es führten immer die Gäste, sieht man vom 3:3 (9.) und 4:4 (12.) einmal ab. Dittershausen fand sich von Beginn an besser zurecht und bestimmte auch das Spiel. In Abwehr und Angriff schnell auf den Beinen und sicher in den Aktionen. Kaum ein Ball wurde verloren gegeben. Die Gastgeberinnen merkten erst sehr spät, dass die Saison bereits begonnen hat. Im Angriff ohne zündende Idee, in der Abwehr nicht konsequent genug. Der TSV konnte sich bei Torhüterin Anna Siebert bedanken, dass die Niederlage nicht höher ausfiel. Lediglich zu Beginn der zweiten Halbzeit schwächelte Dittershausen etwas, ohne dass Heiligenrode daraus wirklich Kapital schlagen konnte. Mehr wie ein 12:14 (38.) war für die Gastgeberinnen nicht drin.

Die Trainer

„Wir waren überhaupt nicht auf dem Feld“, befand TSV-Trainer Daniel Schmidt. „Wir haben uns heute selber geschlagen.“ Dittershausen habe den Sieg gewollt, das habe man auch im Spiel gesehen. „Wir hatten den Kopf nicht frei.“ Logisch, dass TSG-Coach Andreas Paul zufrieden war. „Das war ein Sieg der gesamten Mannschaft, ein Erfolg, der eigentlich nie gefährdet war“, freute sich Paul. „Wir haben das ganze Spiel über Wille und Einsatz gezeigt.“ Lediglich kurz nach der Pause habe man zu viele Chancen liegen lassen, „das kann auch mal ins Auge gehen“.

Das Fazit

Beim TSV Heiligenrode hat man noch viel Arbeit vor sich. Besonders beim Umschalten von Abwehr auf Angriff und umgekehrt hapert es. Außerdem muss die Fehlerquote gesenkt und das vorhandene Potenzial von der ersten bis zur letzten Minute abgerufen werden. Die TSG Dittershausen sollte den Erfolg über einen schwachen Gegner nicht überbewerten. Doch hat die Mannschaft gezeigt, dass sie sofort in der Liga angekommen ist. Das nächste Spiel gegen Vellmar wird zeigen, wie viel der Sieg in Heiligenrode wert war.

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