Frauenhandball-Landesligist Wesertal unterliegt Fritzlar II mit 22:29

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Auf und davon: Hier hat Larissa Borchert ihre Gegnerinnen abgehängt. Doch ihre vier Tore reichten nicht zum Wesertaler Sieg.

Oedelsheim. Mit einer Enttäuschung endete das letzte Heimspiel des Frauenhandball-Landesligisten HSG Wesertal, der beim 22:29 (15:14) im Verfolgerduell gegen den SV Germania Fritzlar II seine zweite Heimniederlage in der Saison kassierte.

Damit kann die HSG im letzten Spiel beim Vierten Körle/Guxhagen noch ihren zweiten Tabellenplatz verlieren.

Das Spiel nahm dabei einen ähnlichen Verlauf wie beim Hinspiel in Fritzlar, wobei dort die HSG zur Pause noch klarer geführt hatte, um am Ende mit 28:30 zu verlieren.

Die erneut ersatzgeschwächt angetretenen Gastgeberinnen lieferten sich in der ersten Halbzeit mit dem Tabellendritten ein offenes Duell. Bis zum 7:7 konnte sich keine der beiden Mannschaften auf mehr als ein Tor absetzen. Danach gingen die vor allem durch Anspiele an den Kreis und die linke Rückraumspielerin gefährlichen Gäste mit 9:7 und 12:10 in Führung. Wesertal konterte jedoch und ging mit einer 15:14-Führung in die Pause.

„Wir sind dann gut gewesen, wenn wir in unser Laufspiel gekommen sind“, zeigte sich Interimstrainer Jürgen Herbold mit dem Spiel seiner Mannschaft vor der Pause durchaus zufrieden.

Nach der Halbzeitpause war das Spiel noch bis zum 16:16 völlig offen. Danach folgte aber ein Bruch im Spiel der Gastgeberinnen.

Die Abwehr bekam keinen Zugriff mehr auf Fritzlars Rückraumspielerinnen und durch viele Fehlwürfe und Abspielfehler wurden die Gäste zu Tempogegenstößen eingeladen. Selbst eine Überzahlsituation konnte durch einen technischen Fehler nicht genutzt werden. Da im Zusammenspiel kaum noch etwas lief, versuchte es die HSG zunehmend mit Einzelaktionen, die aber auch nicht immer mit Erfolg gekrönt waren.

So zogen die Domstädterinnen über 20:16 bis auf 26:17 davon. In der Schlussphase gelang den Wesertalerinnen zumindest noch eine leichte Resultatsverbesserung.

Nach dem Spiel gab Herbold bekannt, dass Detlef Schröer vor dem Spiel als Trainer zurückgetreten ist. „Es hat zwischen ihm und den Spielerinnen unterschiedliche Spiel- und Trainingsauffassungen gegeben“, erklärte Herbold den Grund für den sofortigen Rücktritt.

Ursprünglich sollte Schröer bis zum letzten Spiel weitermachen. Ein Nachfolger steht noch nicht fest.

Wesertal: Lange, Aßhauer - I. Riedel (1), Borchert (4), Leibecke (4), Herbold (1), A. Riedel (4), Stas (2), ter Fehr, Keßeler (2), Kranz (4), Mießen.

Spielverlauf: 1:1, 4:4, 7:7, 7:9, 10:12, 15:14, 16:16, 16:20, 17:20, 17:26, 22:29. (zmw)

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