Landesliga Frauen: Schade sichert FSG Heimsieg

Germania Fritzlar II gewinnt Gipfeltreffen gegen HSG erneut

Kerstin

Schwalm-Eder. Sie haben es wieder getan. Wie im Hinspiel besiegte die SV Germania Fritzlar II im Spitzenspiel den Tabellenführer der Handball-Landesliga der Frauen HSG Hoof/Sand/Wolfhagen und fügte dem Rivalen die zweite Saisonniederlage zu und liegt nur noch zwei Punkte hinter dem Primus.

HSG Hoof/Sand/Wolfhagen - SV Germania Fritzlar II 20:21 (8:10). Trotz der schwierigen Ausgangssituation mit nur zehn Spielerinnen in fremder Hallen antreten zu müssen, gelang es den Domstädterinnen dank einer überragenden Defensivleistung gewinnen. „Wir haben es geschafft, ihnen ihr Tempospiel und damit ihre stärkste Waffe zu nehmen,“ sagte SVG-Coach Torben Hause und lobte außerdem weiter: „Ein großes Kompliment an die Mannschaft, wie sie mit der schwierigen Personalsituation umgeht“. Und ist froh, dass er nun die frühere Zweitliga-Torfrau Kerstin Pressler (früher Keim, Ex-Bad Wildungen und Kirchhof) reaktivieren konnte.

Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit sah es nach 40 Minuten so aus, als könnte den Domstädterinnen das Spiel entgleiten. Hoof legte einen 4:0-Lauf hin und drehte den Spieß zum 16:14 um. Doch Fritzlar steckte nicht auf und antwortete sogar mit einem 5:0-Lauf. Der starke Rückraum um Sarah Oschmann und Torjägerin Johanna Fischer glich erneut aus. Die treffsichere Nina Albus erhöhte mit einem Doppelschlag auf 19:16. Diese Führung rette Fritzlar über die Zeit. Tore SVG: Fischer 7, Frank 1, Höhne 1, Oschmann 2, Albus 5/4, Werner 3, Bücker 2.

FSG Körle/Guxhagen - HSG Großenlüder/Hainzell 27:26 (13:17). 30 Sekunden vor dem Schlusspfiff erzielte Körles Spielmacherin Katja Schade den Siegtreffer gegen den Tabellenvierten. Zuvor zeigte das Team um Sabrina Weiß und Katharina Pape eine deutliche Leistungssteigerung in der Defensive und drehte die Partie. Zur Halbzeit hatte die FSG schon 17 Gegentore zugelassen, doch nach dem Wiederanpfiff stand die Deckung um Ivonne Hildebrand stabiler und ließ nur noch neun Tore zu. „Die verbesserte Abwehr war der Knackpunkt,“ erkannte auch FSG-Coach Hinnerk Hrdina und lobte sein Team: „Sie haben sich den Sieg erkämpft.“

Tore FSG: Lohrbach 3, Schneider 4, Kördel 8/8, Hrdina 1, Weiß 5, Pape 5, Schade 1.

TSV Vellmar - TSV Wollrode 29:24 (14:12). Obwohl Wollrode stark ersatzgeschwächt antreten musste, verkauften sich die Blau-Weißen teuer. Erst in den letzten zehn Minuten musste sich der TSV den Personalsorgen ergeben und die Gastgeber ziehen lassen. In der ersten Halbzeit war es eine ausgeglichene Begegnung, in der sich keines der beiden Teams entscheidend absetzen konnte. So ging es für das Team von TSV-Trainerin Margret Schmidt über 6:5 (12. Minute) und 9:9 (22.) mit nur zwei Toren Rückstand in die Kabine (12:14).

Dabei sorgten Laura Klipp (7 Tore) und Lena Ludwig (5) im Wollröder Rückraum für Torgefahr. Auch nach dem Wiederanpfiff blieb die Partie eng, doch die Blau-Weißen fanden kein Mittel gegen Vellmars Leonie Homburg. Die Halbrechte war im Zusammenspiel mit Rückraumpartnerin Hannah Boland (8 Tore) nicht zu stoppen und kam auf zehn Treffer. So setzte sich Vellmar innerhalb von fünf Minuten von 21:18 (50.) auf 28:21 (55.) ab. Tore TSV: Klipp 7/2, Huy 3, Ludwig 5, Lachnit 6/6, Vaupel 1, Westermann 2. (mm) Foto: Archiv/nh

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