Landesliga: Wollrode bangt um Einsatz von Klipp – Körle muss Abwehr stabilisieren

Gelingt SVG II der nächste Coup?

Sarah Oschmann

Schwalm-Eder. In der Handball-Landesliga der Frauen empfängt die Drittliga-Reserve des SV Germania Fritzlar den Tabellenzweiten HSG Hoof/Sand/Wolfhagen. Die FSG Körle/Guxhagen erwartet bei der HSG Twistetal eine unangenehme Auswärtsaufgabe.

TSV Wollrode - FSG Hainzell/Großenlüder (Sa. 16 Uhr). Die Personalsituation der Blau-Weißen hat sich vor der Partie gegen die Osthessinnen noch einmal verschlechtert. So fällt Nathalie Lohrbach mit Knieproblemen aus und die Einsätze von Spielmacherin Laura Klipp und Kreisläuferin Jasmin Backhaus sind fraglich.

„Hainzell spielt einen schnellen Handball, deshalb müssen wir gut in der Abwehr stehen und unsere Chancen vorne nutzen“, fordert TSV-Trainer Zoltan Bartalos von seinen Schützlingen.

HSG Twistetal - FSG Körle/Guxhagen (Sa. 19.15 Uhr). „Unsere Abwehr muss sich stabilisieren“, fordert FSG-Trainerin Dagmar Hoppe vor der Begegnung gegen die Waldeckerinnen. Die rangieren zwar lediglich auf dem zehnten Tabellenplatz, haben mit Torjägerin Janina Tönepohl und Torhüterin Katharina Wieck jedoch zwei starke Einzelspielerinnen. „Wieck ist für mich eine der besten Torhüterinnen der Liga“, sagt Hoppe. Gegen die hochgewachsene Tönepohl ist zudem eine Manndeckung eine Option.

SV Germania Fritzlar II - HSG Hoof/Sand/Wolfhagen (So. 14.30 Uhr). „Hoof spielt eine überragende Saison und es wird schwer, gegen diese quirlige und eingespielte Mannschaft zu punkten“, sagt Viktoria Marquardt. Die SVG-Trainerin warnt besonders vor Torhüterin Malgorzata Rodziewicz, die bereits für Fritzlar und Kirchhof auflief: „Sie ist eine ausgezeichnete Torfrau, an der wir schon im Hinspiel gescheitert sind.“ Die Polin wirft exzellente Gegenstoßpässe, die zumeist durch die schnellen Außen Hanna von Dalwig oder Annika Neurath verwertet werden.

Bis auf Julia Hoppe sind die Domstädterinnen komplett. Zuletzt präsentierte sich die Drittliga-Reserve gegen Wesertal in guter Form, wobei im Rückraum besonders die Neuzugänge Sarah Oschmann und Charline Maier zu überzeugen wussten. (mgx) Foto: Hahn

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