Landesliga: Wollrode will Siegesserie fortsetzen

Germania Fritzlar ist gegen Körle Favorit

Hinnerk Hrdina

Schwalm-Eder. Derbyzeit in der Handball-Landesliga der Frauen. Nach einem enttäuschenden Saisonstart ist die FSG Körle/Guxhagen gegen die Domstädterinnen allerdings nur Außenseiter.

SV Germania Fritzlar II - FSG Körle/Guxhagen (So. 14.15 Uhr). Trotz der klaren Vorzeichen dürfte das Landesliga-Derby kein Selbstläufer für die Germania werden. SVG-Trainer Torben Hause weiß um die Individuelle Stärke der FSG, die mit Sabrina Weiß und Selina Schneider zwei exzellente Rückraumschützen besitzt, und will den schlechten Saisonstart der Gäste daher nicht überbewerten. „Wir müssen ihren Rückraum mit unserer kompakten 6:0-Abwehr in den Griff bekommen“, fordert Hause.

„Mit Theresa Werner und Johanna Fischer hat sich Fritzlar exzellent verstärkt. Sie gehören zu den stärksten Teams der Liga“, erklärt Hinnerk Hrdina. Der FSG-Trainer hat in den vergangen Wochen vor allem am Offensivspiel seiner Mannschaft gearbeitet, wo die FSG nach dem Abgang von Spielmacherin Jana Hoppe zuletzt große Abstimmungsprobleme offenbarte. Gerade einmal 87 Tore haben die Guxhagenerinnen in vier Spielen erzielt - nur Wesertal strahlte weniger Torgefahr aus.

TSV Wollrode - TuSPO Waldau (So. 16 Uhr). In eigener Halle ist das Team von Trainerin Margret Schmidt klarer Favorit. Während Waldau noch auf den ersten Punktgewinn wartet und am Tabellenende rangiert, sind die Blau-Weißen bisher ungeschlagen. Vor allem in der Defensive haben die Gäste Probleme. Im Schnitt kassieren die Kasselerinnen fast 32 Gegentore pro Partie.

Davon will der TSV profitieren. Vor allem der starke Rückraum um Svenja Lachnit, Janina Friedrich und Lena Ludwig ist gegen den TuSpo gefordert. Zudem kann Wollrode auf die eigenen Defensivqualitäten und die zuletzt starkeDominique Sawyer im Tor bauen. (mm).

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