Frauenhandball: Hoof/Sand/Wolfhagen spielt beim Landesliga-Tabellenführer

Gipfeltreffen in Vellmar

Torfrau: Malgorzata Rodzievicz von der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen will die Spielerinnen des TSV Vellmar mit tollen Paraden und Reflexen zur Verzweiflung bringen. Foto:  Hofmeister

Wolfhagen. Am Sonntag (18 Uhr) kommt es in der Großsporthalle in Vellmar zum Gipfeltreffen in der Frauenhandball-Landesliga zwischen dem Ersten TSV Vellmar und dem Zweiten HSG Hoof/Sand/Wolfhagen. Beide Mannschaften trennt nur ein Punkt. Die HSG kann sich bei einem Sieg die am vergangenen Wochenende beim 30:30-Heimremis gegen Hainzell/Großenlüder verlorene Tabellenführung wieder zurückholen.

Für HSG-Co-Trainer Bernd Oberbeck ist dies eine durchaus angenehme Ausgangssituation: „Wir sind nicht mehr der Gejagte und können diese Aufgabe ohne großen Druck angehen. Vellmar will aufsteigen, wir können weiter vorne mitspielen.“

Hilfreich könnte sein, dass die HSG häufig gegen die Mannschaften aus dem Vorderfeld der Liga gut gespielt hat. Außerdem haben die Vereinigten gute Erfahrungen an das Spiel beim TSV aus der Vorsaison. Da gelang bei einer allerdings ersatzgeschwächten Vellmarer Mannschaft ein 35:31-Erfolg. Das Rückspiel wurde zwar in eigener Halle mit 24:28 verloren, doch da war schon zum Saisonende etwas die Luft raus.

Diesmal wird die HSG auf einen stärkeren TSV treffen, der hochmotiviert auftritt und sich mit der früheren Eschweger Spielmacherin Celia Steyer gut verstärkt hat. In der Vorwoche musste der TSV allerdings beim knappen 33:31-Erfolg beim Letzten Lohfelden/Vollmarshausen lange um den Erfolg bangen.

„Wir müssen uns vorne etwas zutrauen und in die vorhandenen Lücken hineinstoßen.“

HSG-Co-Trainer Bernd Oberbeck

Bestens bekannt bei der HSG ist Vellmars Rückraumspielerin Sophie Steiner, die noch vor drei Jahren für die HSG auf Torejagd gegangen ist. Oberbeck baut auf seine Torhüterin Malgorzata Rodziewicz: „Sie weiß, wohin Sophie wirft und kennt auch die anderen Vellmarer Spielerinnen gut.“ Ansonsten setzt er auf eine stabile Deckung und eine gute Chancenverwertung: „Wir müssen uns vorne etwas zutrauen und in die vorhandenen Lücken hineinstoßen.“

Voraussichtlich wird HSG-Trainer Chris Ludwig bis auf Sinje Bauch auf den kompletten Kader zurückgreifen können.

Die HSG kann zudem auf reichlich Unterstützung von den Rängen hoffen, denn es haben sich aus den Vereinen etwa 30 bis 50 Fans angekündigt. (zmw)

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