Handball-Landesliga

Letztes Spiel der Saison: FSG Waldhessen gegen SV Germania Fritzlar II

Sie absolviert gegen Fritzlar ihr letztes Spiel: FSG Waldhessens Spielertrainerin Simone Larsen Poulsen wird in der nächsten Saison nur noch Trainerin bei der FSG sein.
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Sie absolviert gegen Fritzlar ihr letztes Spiel: FSG Waldhessens Spielertrainerin Simone Larsen Poulsen wird in der nächsten Saison nur noch Trainerin bei der FSG sein.

Rotenburg. Am vorletzten Spieltag haben sich die Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen den Klassenerhalt gesichert, am morgigen Samstag um 15.30 Uhr steht in der Rotenburger Großsporthalle gegen den Tabellenzweiten SV Germania Fritzlar II die letzte Partie der Saison an.

„Wir sind sehr motiviert gegen Fritzlar. Und wir wollen auch gewinnen“, legt Simone Larsen Poulsen die Messlatte ziemlich hoch. Dabei setzt sie auf Tempo. „Die Fritzlarerinnen können schnell laufen, aber das können wir auch“, sagt die Dänin und ergänzt: „Für mich ist es ein besonderes Spiel, auf das ich mich freue, denn es ist mein letztes. In der nächsten Saison werde ich nicht mehr selbst auf dem Feld stehen, sondern nur noch Trainerin sein.“

Die Germaninnen können theoretisch noch Meister werden. Dazu müssten sie in Rotenburg gewinnen und gleichzeitig der Spitzenreiter HSG Hoof/Sand/Wolfhagen sein Heimspiel gegen Wesertal verlieren.

Aufsteigen können die Fritzlarerinnen aber ohnehin, da Tabellenführer HSG Hoof/Sand/Wolfhagen bereits erklärt hat, nicht in die Oberliga gehen zu wollen.

Gute Leistung zeigen

Für die FSG Waldhessen dagegen geht es nur um eines: Sie wollen sich mit einer ansprechenden Leistung von ihren treuen Anhängern verabschieden aus einer Serie, die lange Zeit nicht nach Wunsch gelaufen ist.

Der Kader hat sich als zu klein erwiesen, Ausfälle waren nur schwer zu verkraften. Verstärkung für die neue Saison muss her. Viele Gegner haben sich als besser besetzt erwiesen - wenn auch oft nur als ein bisschen besser.

So auch der SV Germania Fritzlar II im ersten Aufeinandertreffen Mitte Dezember. Damals hatte das Team von Spielertrainerin Simone Larsen Poulsen einen guten Tag erwischt und dem Favoriten in jeder Halbzeit 20 Minuten Paroli lang geboten. Doch in zehn Minuten jedes Durchgangs hatten sich die Waldhessinnen - wie so oft - Schwächephasen geleistet, die sie entscheidend zurückwarfen.

Dass Germania Fritzlar so weit oben in der Tabelle zu finden ist, ist kein Zufall. In der vergangenen Saison nur Mittelmaß, hat sich das Team von Trainer Torben Hause im Sommer gezielt verstärkt. Kreisläuferin Johanna Fischer gehörte in der Serie 2016/17 noch dem Fritzlarer Drittliga-Aufgebot an. Torhüterin Sandra Römer hatte pausiert und bildet nun gemeinsam mit Carolin Alheit und Kerstin Pressler ein starkes Trio im Kasten.

Linksaußen Merle Bücker kam von Ost-/Mosheim und hat den Auftrag erfüllt, das Konterspiel der Fritzlarerinnen noch gefährlicher zu machen. Als Volltreffer hat sich Spielmacherin Theresa Werner erwiesen, die vom Oberliga-Aufsteiger Kirchhof II gekommen ist. Feste Größen dagegen waren und sind die torgefährliche Rechtsaußen Nina Albus sowie Distanzschützin Sarah Oschmann. Auf beide entfällt häufig der Löwenanteil der Fritzlaer Treffer.

Diese Personalien zeigen, was auf die FSG Waldhessen zukommt. Simone Larsen Poulsen wird versuchen, mit fast komplettem Kader dagegenzuhalten. Sie muss nur auf Marina Weyrauther verzichten. „Sonst sind alle da, und alle sollen auch noch mal spielen.“

Die Noch-Spielertrainerin wünscht sich, dass ihr Team mit einem Sieg in die Pause geht. Der Mai wird handballfrei sein. „Ich freue mich auf jeden Zuschauer, der am Samstag kommt. Die Mädels haben das ganze Jahr so toll gekämpft. sie haben verdient, dass sie jetzt noch mal unterstützt werden.

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