Handball-Landesliga: Abstieg für Wollrode besiegelt

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Steigen in die Bezirksoberliga ab: Wollrodes Trainer Zoltan Bartalos und Helena Vaupel.

Schwalm-Eder. Die Landesliga-Handballerinnen des TSV Wollrode sind abgestiegen. Das Team von Trainer Zoltan Bartalos unterlag im Kellerduell dem TuSpo Waldau 25:28 und verpasste damit die letzte Chance auf den Klassenerhalt.

Unterdessen setzte Germania Fritzlar II seine Siegesserie auch gegen Heiligenrode fort und ist seit nunmehr neun Partien ungeschlagen.

SV Germania Fritzlar II - TSV Heiligenrode 35:23 (19:13). Die Germania zeigte eine geschlossene Mannschaftsleistung und dominierte die Partie von Beginn an. Nach der 19:13-Pausenführung zogen Sarah Oschmann, Charline Maier und Co. weiter davon und sorgten so frühzeitig für die Vorentscheidung. „Ich kann mir nur immer wieder die Augen darüber reiben, was die Mannschaft in der Rückrunde leistet“, erklärte eine begeisterte SVG-Trainerin Viktoria Marquardt.

Tore SVG: Hoffmann 3, Maier 5, Frank 3, Ringleb 2/1, Giese 3, Lorenz 6, Oschmann 5/2, Wessel 5, Lattemann 2, Reichardt 1/1.

TuSpo Waldau - TSV Wollrode 28:25 (15:13). Auch rechnerisch können die Blau-Weißen einen Nichtabstiegsplatz nun nicht mehr erreichen. Gegen Waldau boten die Gäste keine schlechte Leistung und hatten kurz vor Ende noch die Chance zum Ausgleich. Doch der TSV schloss zu überhastet ab, während die Gastgeberinnen mit zwei Toren in Folge für die Entscheidung sorgten. „Wir haben uns selbst geschlagen“, bekannte TSV-Coach Zoltan Bartalos, der bei den TuSpo Handballerinnen „mehr Willen“ zum Sieg ausgemacht hatte. Auch die starke Leistung von Dominique Sawyer und eine aufopferungsvoll kämpfende Lena Fehr reichten Wollrode nicht aus.

Tore TSV: Backhaus 3, Klipp 6, Fehr 5, Lachnit 7/7, Vaupel 1, Friedrich 2, Haupt 1.

HSG Bad Wildungen/Friedrichsstein/Bergheim - FSG Körle/Guxhagen 33:35 (16:18). Nur am Anfang hatte die FSG Probleme mit dem Aufsteiger. Dann übernahmen die Gäste das Kommando, zeigten eine spielerisch überzeugende Darbietung und siegten verdient. „Wir waren abgeklärter und souveräner“, erklärte FSG-Trainerin Anja Sonneborn.

Ein Sonderlob verdiente sich neben der treffsicheren Sabrina Weiß und der torgefährlichen Jana Hoppe auch FSG-Kapitänin Ivonne Hildebrand bei ihrem ersten Einsatz über 60 Minuten. „Sie hat hervorragend Regie geführt“, lobte Sonneborn die Spielmacherin, die erst am vergangenen Spieltag ihr Comeback nach Verletzungspause gegeben hatte.

Tore FSG: Hildebrand 5, Johnson 9, Hoppe 7, Hungerland 1, Opretzka 2, Weiß 9, Rotolo 2. (mgx)

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