Sonderlob für Ködel und Vaupel

FSG Körle/Guxhagen ist nach 20:28 Tabellenletzter

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Hinein ins Vergnügen: Wollrodes Janina Friedrich (am Ball), die sich hier gegen Waldaus Christin Jäger durchgesetzt hat, feierte mit ihrem Team einen souveränen Heimsieg. 

Das war heftig: Mit 20:28 haben die Handballerinnen der FSG Körle/Guxhagen das Kellerduell der Landesliga gegen den TSV Heiligenrode verloren und sind jetzt Tabellenletzter.

FSG Körle/Guxhagen - TSV Heiligenrode 20:28 (8:13). Fassungslos war FSG-Coach Oliver Fritzschner ob der schwachen Leistung gegen den TSV, der bis dahin noch nicht einen Punkt geholt hatte: „Mit jeder schlechten Aktion haben wir verunsicherter gespielt und die Köpfe hängen lassen. Keine Spielerin hat Normalform gezeigt“, kritisierte der Trainer. Von 3:3 nach sieben Minuten zogen die Gäste über 9:4 (20.) auf 12:5 (26.) davon.

Nach der Halbzeit bewiesen Selina Schneider und Co. zumindest etwas Moral und kämpften sich auf 13:15 (39.) heran. Doch, anstatt nun die Partie zu drehen, haderten die Guxhagenerinnen mit den eigenen Fehlern. Das nutzte Heiligenrode konsequent aus. Eine Viertelstunde vor Schluss war die Partie beim Stand von 21:15 entschieden. „Wenn wir so weiter machen, gewinnen wir kein Spiel mehr“, zeigte sich Fritzschner sichtlich frustriert.

Tore FSG: Kördel 6/2, Becker 3, Schneider 3/1, Opretzka 2, Pape 2, Griesel 1, Andrei 1, Deiker 1, Bachmann 1.

TSV Wollrode - TuSpo Waldau 27:19 (17:12).Zur Pause sah es für den TSV nach einem sicheren Heimsieg gegen das Kellerkind aus. Dann kamen die Gäste besser aus der Kabine und verkürzten von 12:17 auf 17:18 (38.). Ein Tor von Janina Friedrich sowie ein sicher verwandelter Strafwurf von Lena Klotzsche brachten Wollrode Selbstvertrauen zurück. Das machte sich besonders in der Abwehr bemerkbar. In den letzten 20 Minuten ließ der TSV nur noch zwei Gegentore zu.

„Wir haben viel richtig gemacht. Auch wenn die Phase nach der Halbzeit unnötig war“, lobte Trainerin Schmidt ihr Team. Angetan war sie vor allem vom guten Umschaltspiel von Linksaußen Helena Vaupel und der jungen Rechtsaußen Anna Ködel, die beide jeweils fünf Tore erzielten. Gleich zehn verschiedene Torschützinnen unterstreichen die mannschaftliche Geschlossenheit.

Tore TSV: Vaupel 5, Ködel 5, Klotzsche 4/3, Klipp 3, Friedrich 3, Bartalos 2, Huy 2, Pietsch 1, Ludwig 1, Lachnit 1/1. (mm)

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