36:23 gegen Körle/Guxhagen

TSV Wollrode im Derby ganz souverän

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Aktivposten: Wollrodes Bianka Bartalos.

Guxhagen. Das war klar: Der TSV Wollrode ist im Derby gegen die FSG Körle/Guxhagen seiner Favoritenrolle gerecht geworden und siegte vor 125 Zuschauern in der Handball-Landesliga mit 36:23 (17:11).

„Das war ein sehr gutes Spiel von uns. Wir waren klar besser und der Sieg ist absolut verdient“, freute sich TSV-Trainerin Margret Schmidt. Wollrode erwischte den besseren Start und setzte sich binnen der ersten Viertelstunde auf 10:3 ab. Vor allem der Rückraum der Blau-Weißen um Laura Klipp (7 Tore) und Janina Friedrich (5) bereitete den Gästen große Schwierigkeiten. Immer wieder fand Wollrode Lücken in der FSG-Abwehr oder war nur durch Fouls zu stoppen. Die daraus resultierenden Strafwürfe verwandelte Lena Klotzsche sicher.

Nach 20 Minuten fand Guxhagen etwas besser ins Spiel und kämpfte sich auf 11:15 (28.) heran. Zwei TSV-Treffer vor der Pause ebneten den Weg zum sicheren Heimsieg. Nun war es besonders Kreisläuferin Bianca Bartalos (5), die Körle mit ihren Sperren und Toren vor Probleme stellte. Beim Stand von 27:18 (45.) war das Derby entschieden.

Das Team von Trainer Oliver Fritzschner bekam nie wirklichen Zugriff auf die Begegnung und fand kaum Mittel gegen die starke Wollröder Abwehr um Svenja Lachnit und Torhüterin Dominique Sawyer, die vor allem bei den Würfen von den Außenpositionen glänzte.

Einzig FSG-Torjägerin Selina Schneider zeigte ihre gewohnte Treffsicherheit. Ansonsten fehlte die Unterstützung. „Keine unserer Spielerinnen hat Normalform erreicht. Das war ein ganz schwacher Auftritt“, ärgerte sich Oliver Fritzschner. Besonders wurmte den FSG-Trainer die schwache Quote in Eins-Gegen-Eins-Situationen: „Wir haben gefühlt keine einzige gewonnen.“ Lobende Worte fand der Coach nur für die Leistung des Gegners.

Wollrode: Sawyer, Fehr - Pietsch, Schindler, Rother, Bartalos 5, Klipp 7, Klotzsche 7/5, Lachnit 3, Vaupel 6, Ködel 3, Friedrich 5, Haupt.

Körle: Reichmann, Behrmann - Pollmer, Becker 1, Bachmann, Schneider 8/3, Hildebrand 3, Andrei, Griesel, Kördel 5/3. (mm)

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