Handball-Landesliga

TSV Wollrode setzt auf Konstanz

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Verstärken ein eingespieltes Team: (von links) Anna Ködel, Jana Schindler und Torfrau Luisa Schaffer zählen nun zum TSV Wollrode und Trainerin Margret Schmidt (ganz rechts).  

Schwalm-Eder. Da waren es nur noch zwei: Nach dem Aufstieg des SV Germania Fritzlar II vertreten der TSV Wollrode und die FSG Körle/Guxhagen die heimischen Farben in der Frauenhandball-Landesliga.

Neben Trainer Hinnerk Hrdina verließen gleich acht Spielerinnen die FSG Körle/Guxhagen. Mit Oliver Fritzschner fand der Verein schnell einen Nachfolger. Besonders den Verlust von den erfahrenen Kräften Sabrina Weiß (Böddiger), Ivonne Hildebrand und Miriam Mell (beide zweite Mannschaft) gilt es zu verkraften. Besonders baut der neue Coach auf Maren Pollmer (Böddiger). Zudem kamen von der A-Jugend der SG 09 Kirchhof Linkshänderin Johanna Becker, Rückraumspielerin Sina Deiker (zuletzt Handballpause) und die Oberliga-erfahrenen Felicia Gessner (zuletzt vereinslos).

Alles neu: (hinten von links) Maren Pollmer, Trainer Oliver Fritzschner, Isabell Opretzka sowie (unten von links) Johanna Becker und Felicia Gessner haben sich der FSG Körle/Guxhagen angeschlossen.

In der Vorbereitung lag der Schwerpunkt auf der Deckungsarbeit. „Wir wollen eine offensive 6:0-Abwehr stellen die sehr aggressive und beweglich agieren“, erklärt Fritzschner. Auch im Angriff wird personalbedingt wieder mehr Fokus auf die Geschwindigkeit gelegt. „Da uns die starken Schützen fehlen, müssen wir unsere starken Eins-gegen-Eins-Spielerinnen wie Selina Schneider und Katja Schade mehr zur Geltung bringen“, sagt der FSG-Coach.

Sehr gutes Klima

An die starke Vorsaison mit einem sicheren Platz im Mittelfeld anzuknüpfen, ist das Ziel des TSV Wollrode. Mit Torhüterin Sandra Bartalos und Kreisläuferin Jasmin Rother (vorher Backhaus) kehrten zwei Spielerinnen von ihrer Babypause zurück in den Kader. Außerdem schlossen sich Torfrau Luisa Schaffer (Dittershausen) und Kreisläuferin Jana Schindler (Waldau) dem TSV an. „Wir haben ein sehr gutes Klima innerhalb der Mannschaft und hatten nicht die Not, unbedingt neue Spielerinnen verpflichten zu müssen“, betont Trainerin Margret Schmidt.

Mit der Vorbereitung zeigte sich Schmidt im Großen und Ganzen zufrieden. Im abwehrtaktischen-Bereich sowie dem Umschaltspiel nach Ballgewinn sieht die Übungsleiterin jedoch noch Verbesserungsbedarf: „Das sind Bereiche, in denen wir zulegen müssen.“ Zudem wurde begonnen, eine 5:1-Abwehr als Alternative zur 6:0-Formation einzustudieren, um auch in diesem Bereich mehr Flexibilität zu haben.

Im Angriff wurde Fabienne Huy vermehrt im rechten Rückraum eingesetzt, wo ihre Stärke im Eins-gegen-Eins besser zum Tragen kommt. Rückraumspielerin Lena Ludwig hat daneben als Kreisläuferin in der Testphase eine gute Figur gemacht.

Von Moritz Minhöfer

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