Handball-Landesliga

TSV Wollrode verpasst gegen HSG Hoof Überraschung

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In Spiellaune: Wollrodes Svenja Lachnit (l.) zieht ab und kann von Lea Willer (HSG) nicht gehalten werden.  

Schwalm-Eder. Das war knapp: In der Handball-Landesliga der Frauen brachte der TSV Wollrode den amtierenden Meister HSG Hoof/Sand/Wolfhagen ins Wanken.

Landesliga-Frauen:

TSV Wollrode - HSG Hoof/Sand/Wolfhagen 30:32 (17:17).

„Am Ende waren es Kleinigkeiten, die gefehlt haben“, erklärte TSV-Trainerin Margret Schmidt. Nach einer bärenstarken ersten Halbzeit, in der Svenja Lachnit und Co. dem Meister auf Augenhöhe begegneten, war es eine kurze Schwächephase, welche der Favorit zur Entscheidung nutzte. Von der 45. bis zur 50 Minute ließen die Blau-Weißen mehrere Chancen liegen, was die HSG durch die pfeilschnelle Larissa Lubach (10 Tore) sofort bestrafte und sich vorentscheidend von 24:23 auf 30:25 absetzte. Wollrode kämpfte sich zwar noch einmal ran, aber das Spiel war entschieden.

Dennoch zeige sich Schmidt sehr zufrieden mit der gezeigten Leistung: „Wir haben heute sehr viele gute Sachen gezeigt, waren variabel im Angriff.“ So wurde der Rückraum um Lachnit und Janina Friedrich (beide 6 Tore) gut in Szene gesetzt und immer wieder Bianka Bartalos am Kreis frei gespielt (4). Tore TSV: Rother 1, Bartalos 4, Klipp 1, Schneider 1, Huy 3, Ludwig 3, Lachnit 6/2, Ködel 5, Friedrich 6.

FSG Körle/Guxhagen - FSG Waldhessen 25:21 (12:11). Das Spiel war bis zur 55. Spielminute ausgeglichen. Dann nutzte die FSG um die überragende Selina Schneider (11 Tore) mehrere Fehler der Gäste und drehte die Partie vorentscheidend von 19:20 auf 23:21. „Am Ende hatten wir etwas mehr Glück, das Spiel hätte auch in die andere Richtung kippen können“, gestand FSG-Coach Oliver Fritzschner. Besonders zufrieden zeigte sich der Übungsleiter mit der Defensivarbeit seiner Mannschaft. Tore FSG: Lohrbach 3, Schneider 11/3, Schade 4, Opretzka 1, Pape 2, Geßner 4.

Landesliga Männer:

TSV Vellmar - MSG Körle/Guxhagen 35:18 (17:11). Die ersten zehn Minuten hielt die MSG noch mit, doch dann machte sich ein Klassenunterschied bemerkbar. Körle fand kein Mittel gegen TSV-Spielmacher Finn Hujer (10 Tore). So ging es mit einem Sechs- Tore-Rückstand in die Pause. Was MSG-Trainer Udo Horn durchaus zufriedenstellte: „Wir haben uns gute Chancen erarbeitet und dagegen gehalten.“ Was dann nach dem Wechsel nicht mehr der Fall war. Da entpuppte sich die Vellmars 6:0-Abwehr vor dem starken Torhüter Christian Gumula für die Gäste immer mehr als unüberwindbares Bollwerk. Tore MSG: Küllmer 3, Schade 6/3, Imke 2, Ploch 4, Bieber 1, Griesel 2. (mm)

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