Jubel, Trubel und viel Beifall

Handballerinnen von Hoof/Sand/Wolfhagen feiern Landesliga-Meisterschaft 

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Sprung nach oben: Dieser entstand aus Freude über die Meisterschaft. Akteurinnen, Trainer und Verantwortliche der HSG Hoof/Sand/ Wolfhagen haben zwar auf den Aufstieg in die Oberliga verzichtet, freuen sich aber per Freudensprung über den Meistertitel. 

Hoof. Es ist vollbracht: Die Handballerinnen der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen sind Meister der Landesliga Nord. Mit einem 24:17 (11:7)-Heimsieg am letzten Spieltag gegen die HSG Wesertal erfüllte sich die Sieben von Trainer Chris Ludwig nach dem Verzicht auf den Aufstieg den Traum der Meisterschaft.

Die Freude darüber war denn auch kurz nach dem Schlusspfiff in der Schauenburghalle weder zu übersehen noch zu überhören. Lautstark und freudestrahlend skandierten und wirbelten die Spielerinnen durch die Halle, fielen sich in die Arme und klatschten sich ab. Kurzum: Sie ließen ihren Emotionen und auch einigen Freudentränen freien Lauf.

„Wir sind einfach nur endlos glücklich“, brachte es HSG-Akteurin Annika Neurath auf den Punkt, während sie sich gemeinsam mit ihren Teamkolleginnen das eigens für die Meisterschaft bedruckte T-Shirt überstreifte. „Konnte ja keiner ahnen, dass wir Meister werden“, war darauf in großen Lettern zu lesen.

Geahnt und gehofft hatten es indes wohl alle. Allerdings versprach die Konstellation am letzten Spieltag durchaus noch Spannung. Immerhin waren die Gäste eines jener Teams, das den Vereinigten im Hinspiel einen Punkt abgerungen hatte. In der Anfangsphase war zu spüren, dass es kein Spaziergang für die Ludwig-Sieben werden sollte.

Meistermacher mit Krone: Trainer Chris Ludwig.

Bis zum 6:6 hielt die Mannschaft des scheidenden Gäste-Trainers Heinz Kornrumpf noch wacker mit, kurz vor dem Halbzeitpfiff setzten sich die Spielerinnen um die fünffache Torschützin Hanna von Dalwig dann jedoch vorentscheidend auf 11:7 ab.

„Ich hatte meinem Team ans Herz gelegt, beim Spiel voll konzentriert zu Werke zu gehen und bis zum letzten Moment zu kämpfen“, erklärte Ludwig. Das setzte sein Team im zweiten Abschnitt sehr gut um. In der Abwehr gingen die Gastgeberinnen gestützt auf eine erneut überragende Malgorzata Rodziewicz zwischen den Pfosten beherzt zu Werke und schalteten schnell auf Angriff per Tempogegenstoß um. Die Gästetorhüterin war trotz guter Vorbereitung auf diese Spielweise machtlos gegen die exzellent ausgespielten schnellen Angriffe, sodass es bereits zehn Minuten vor Spielende 21:13 stand.

In dieser Phase hielt es auch die Zuschauer nicht mehr auf ihren Plätzen, zumal Hallensprecher Bernd Oberbeck sie auch dazu ermutigte.

Beim 24:16 in der letzten Spielminute setzte schon lautstarker Jubel und frenetischer Applaus ein.

Wesertal verkürzte dann zwar noch beinahe zeitgleich mit dem Schlusspfiff auf 17:24. Doch das interessierte zu diesem Zeitpunkt niemanden mehr.

Hoof/Sand/Wolfhagen: Weinreich, Rodziewicz (Tor) Ludwig, Ritter, Haupt, Von Dalwig 5, Schmalz 3, Willer 1, Frankfurth 1/1, Engelbrecht 4, Sule 2, Larbig, Neurath 5/3.

Das ist der aktuelle Stand in der Landesliga Nord

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