Heimrecht für Frauen-Teams

Landesligisten Wesertal und Hofgeismar/Grebenstein haben am Sonntag Heimrecht

Oberweser/Hofgeismar. Beide heimischen Frauenmannschaften in der Handball-Landesliga spielen am Sonntag zu Hause.

Hohe Hürde für SHG

Um 15.30 Uhr empfängt die SHG in der Kreissporthalle Grebenstein die HSG Hoof/Sand/Wolfhagen. Der Rivale aus dem Nachbarkreis Wolfhagen zählt zu den Spitzenmannschaften der Liga. Durch die knappe Heimniederlage gegen Fritzlar II fiel die HSG auf den vierten Platz zurück. Nur zwei Plätze dahinter und bei einem Spiel Vorsprung gar punktgleich ist die SHG. Diese Entwicklung war zum Saisonbeginn nicht zu erwarten. So hat die SHG nur wenig zu verlieren, dafür aber viel zu gewinnen, wobei Trainer Edgar Schwank Drucksituationen gar nicht so ungelegen kommen: „Unter Druck haben wir unsere besten Spiele gemacht.“

Die bisherigen Ergebnisse belegen seine Aussagen, denn gegen die hinter ihr platzierten Mannschaften konnte die SHG fast alle ihre Spiele gewinnen. Lediglich die Niederlage in Fritzlar und das Remis bei Wesertal bildeten die Ausnahme. Allerdings erwartet Schwank von seiner Mannschaft eine deutliche Steigerung gegenüber dem doch recht glücklichen Sieg bei Schlusslicht Harleshausen/Ahnatal. Dabei wird ihm voraussichtlich der komplette Kader zur Verfügung stehen. Das Hinspiel endete mit einer achtbaren 21:25-Niederlage.

Wesertal braucht Punkte

Mit dem Heimspiel um 17 Uhr in Oedelsheim gegen Heiligenrode steht für die HSG Wesertal das nächste Schlüsselspiel im Hinblick auf den Klassenerhalt an. Der knappe und hart erkämpfte 23:22-Auswärtssieg im ersten Rückrundenspiel beim Vorletzten Waldhessen sollte der Mannschaft dabei das nötige Selbstvertrauen geben. Für HSG-Trainer Heinz Kornrumpf war dieses Erfolgserlebnis aber erst der Anfang: „Die Vorbereitungsspiele haben uns schon erstes Selbstvertrauen gegeben. Wichtig ist, dass wir jetzt gegen den Mitkonkurrenten Heiligenrode mit einem Sieg nachlegen, denn noch befinden wir uns als Drittletzte auf einem Abstiegsplatz.“

Anhand der Erfahrungen aus diesem Spiel setzt Kornrumpf auf eine stabile Deckung gegen die Rückraumspielerinnen Christina Stiefel und Evita Petrauskiene sowie die Außenspielerin Annika Witte. Personell sieht die Lage durch die Rückkehr von Spielmacherin Tessa Herbold und Linksaußen Julia Köster wieder besser aus. Ob Angela Keßeler nach ihrem starken Kurzauftritt in Rotenburg zu Beginn der zweiten Hälfte wieder kurzzeitig aushelfen kann, steht noch nicht fest. Die positive Entdeckung in der Vorwoche war die Jugendspielerin Pauline Schilke, die im rechten Rückraum nicht nur ihre Mitspielerinnen geschickt einsetzte, sondern auch sehr sicher in der Abwehr stand. 

(zmw)

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