Frauenhandball: Landesligist Wesertal bestreitet Nachholspiel bei Lohfelden/V.

Herbold setzt auf Abwehr

Vorne treffsicher, hinter effektiv: Joana Leibecke ist seit Jahren eine der Stützen von Wesertal. Am Samstag will sie mit ihrer HSG bei Lohfelden punkten. Foto: zlö

Oberweser. Kein spielfreies Wochenende wie die anderen Landesligisten haben die Wesertaler Handballerinnen. Sie werden am Samstag (17 Uhr) in der Sporthalle der Gesamtschule Söhre bei der HSG Lohfelden/Vollmarshausen antreten wird. Es ist ein Nachholspiel des letzten Spieltags vor der Weihnachtspause. Eine Woche vor dem Spitzenspiel gegen den Tabellenführer Vellmar will der Tabellenzweite mit dem siebten Sieg in Folge bis auf vier Punkte an Vellmar heranrücken.

Andere Sorgen hat dagegen der Aufsteiger, der nach der 32:35-Niederlage in der Vorwoche bei Twistetal bei drei Punkten Rückstand auf den Drittletzten und fünf Punkten auf den Viertletzten in akuter Abstiegsgefahr schwebt. So stehen die Lohfeldenerinnen unter dem größeren Druck.

Von der Tabellenposition her und aufgrund der Ergebnisse der letzten Spiele gehen die Wesertalerinnen als klarer Favorit in die Partie. Im Hinspiel konnten sie zu Hause mühelos mit 29:16 gewinnen. Allerdings plagen Jürgen Herbold vor diesem Spiel einige personelle Probleme. So werden Jacqueline ter Fehr wegen Rückenproblemen, Anne Steckel und Larissa Borchert aus privaten Gründen ausfallen. Dazu stehen hinter den Einsätzen von Natascha Mießen und Angela Keßeler noch dicke Fragezeichen.

Rückkehrerinnen

Dafür werden die in der Vorwoche fehlenden jungen Spielerinnen Katharina Kranz, Ida Riedel und Tessa Herbold wieder mit von der Partie sein. „Wir sollten dennoch in der Lage sein, dieses Spiel zu gewinnen, wenn die verbleibenden Spielerinnen ihre normale Leistung bringen“, gibt sich Herbold auch bei einem dezimierten Kader zuversichtlich.

In der Vorwoche gelang immerhin mit nur sieben Feldspielerinnen ein 30:26-Erfolg beim Sechsten Hainzell/Großenlüder. Herbold setzt in Lohfelden als Grundlage für einen weiteren Erfolg auf den zuletzt starken Abwehr-Innenblock mit Thekla und Anna Riedel, Joana Leibecke und Julia Köster sowie auf die Torhüterinnen Diana Henze und Christin Lange. (zmw)

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