Wesertal zu Gast

Hoofer Handballerinnen ohne Larissa Lubach ins Saisonfinale

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Fehlt zum Saisonausklang: Hoof/Sand/Wolfhagen muss auf Larissa Lubach (links) verzichten. Lea Willer (rechts) und ihren Mitspielerinnen reicht am Samstag gegen Wesertal ein Punkt, um die Meisterschaft perfekt zu machen. 

Hoof. Der letzte Spieltag in der Frauenhandball-Landesliga verspricht jede Menge Brisanz: Tabellenführer HSG Hoof/Sand/Wolfhagen empfängt am Samstag ab 18 Uhr mit der HSG Wesertal ein Team, das den Vereinigten im Hinspiel einen Punkt abgerungen hat.

Den Vereinigten würde schon ein Unentschieden reichen, um sich gegenüber Verfolger SV Germania Fritzlar II durchzusetzen und den Titel perfekt zu machen.

Die Gastgeberinnen freuen sich auf das Spiel, wenngleich sie im Falle der Meisterschaft auf den Aufstieg in die Oberliga verzichten (wir berichteten). Hoch motiviert gehen auch die Gäste in die Partie. Sie wollen ihrem scheidenden Trainer Heinz Kornrumpf ein besonderes Abschiedsgeschenk bereiten: „Wir spekulieren nicht auf ein Unentschieden. Wir wollen die Saison mit einem Sieg abschließen“, zeigt sich der Tabellensechste entschlossen.

HSG-Trainer Chris Ludwig weiß, dass sich sein Team auf einen heißen Tanz einstellen muss. „Wesertal hat einige starke Spielerinnen“, warnt er und nennt in diesem Zusammenhang Ida Riedel, Joana Leibecke und Ann-Sophie Przyludzki. „Die können richtig gut Handball spielen.“ Außerdem erinnert Ludwig daran, dass Wesertal den Tabellenzweiten Fritzlar geschlagen hat.

Das nimmt auch sein Gegenüber Heinz Kornrumpf zum Anlass, optimistisch auf die Begegnung zu schauen. „Wir wissen um unsere eigenen, aber auch um die Stärken des Gegners und gehen diese schwierige Aufgabe mit starker kämpferischer Einstellung an.“ Auf die schnelle Spielweise des Tabellenführers sei man vorbereitet. Vor allem den wieselflinken Außenspielerinnen werde seine Sieben besonderes Augenmerk schenken. „Wenn wir das Zusammenspiel der sehr starken Torhüterin Malgorzata Rodziewicz mit ihren laufstarken Mitspielerinnen unterbinden können, ist vielleicht wie im Hinspiel ein Remis drin“, so der Wesertaler Trainer, der personell erneut aus dem Vollen schöpfen kann.

Über einen gut gefüllten Kader verfügt auch Ludwig: Fast keine Spielerin möchte sich das Saisonfinale entgehen lassen. Nur ausgerechnet die agile Larissa Lubach, die mit zehn Toren großen Anteil am jüngsten Sieg bei Lohfelden/Vollmarshausen hatte, wird nicht mit von der Partie sein. Weil Lubach fehlt, springt Jana Larbig ein, um die Mannschaft zu ergänzen. Ludwig erwartet zum Saisonfinale viele Fans in der Schauenburghalle in Hoof. „Wir wollen unsereren treuen Anhängern ein großes Handballfest bieten und ihnen für die großartige Unterstützung Danke sagen.“ (zis/zms)

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