Landesliga: Weiß erzielt 14 Tore bei FSG-Sieg – Wollrode hält nur eine Halbzeit mit

Hoppe führt SVG II zum Erfolg

Im Anflug: Fritzlars Julia Hoppe (am Ball), die hier Wildungens Nathalie Beckmann stehen lässt und ein Tor erzielt. Foto: Hahn

Schwalm-Eder. Julia Hoppe und Sarah Oschmann haben die Landesliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar II zu einem 24:19 (13:10) Derbysieg gegen Aufsteiger HSG Bad Wildungen/Friedr./Bergheim geführt. Der TSV Wollrode hingegen musste beim TSV Heiligenrode die dritte Niederlage in Folge hinnehmen.

FSG Körle/Guxhagen - FSG Hainzell/Großenlüder 33:29 (15:12). Während die Gäste die erste Saisonniederlage hinnehmen mussten, bleibt Liganeuling Körle/Guxhagen auch im dritten Spiel ungeschlagen. „Es war ein sehr schnelles und gutes Spiel. Wir standen richtig kompakt in der Abwehr und haben unsere Chancen genutzt“, erklärte Körles Trainerin Dagmar Hoppe nach dem zweiten Saisonsieg. So hatten sich die Rot-Weißen beim 15:10 (28.) erstmals einen deutlichen Vorsprung erspielt, den das Team in der Folge verteidigte. „Wir haben diszipliniert gespielt und mussten bis zum Schluss kämpfen“, sagte Hoppe. Ein Sonderlob verdiente sich Neuzugang Sabrina Weiß, der 14 Tore gelangen. „Endlich hat sie sich getraut und sich die Würfe genommen“, lobte die FSG-Trainerin.

Tore Körle: Hildebrand 5, Jonson 6, Hoppe 5, Hungerland 3, Weiß 14/3.

SV Germania Fritzlar II - HSG Bad Wildungen/Friedr./Bergheim 24:19 (13:10). „Wir haben nur schwer in die Partie gefunden und zudem unsere Torchancen nicht genutzt, aber die Erleichterung über den ersten Saisonsieg überwiegt“, erklärte SVG-Trainerin Viktoria Marquardt, die gegen Bad Wildungen auf Vanessa Maier, Laura Giese und Janina Dreyer aus dem Drittliga-Team der Domstädterinnen zurückgreifen konnte.

Bis zum 7:7 (15.) verlief die Partie ausgeglichen, dann zog die Germania, bei der in der Offensive besonders Sarah Oschmann und Julia Hoppe überzeugten, davon und hatte sich beim 10:7 (20.) erstmals eine knappe Führung erspielt. Über die Spielstände von 18:11 (45.) und 22:15 (55.) hatte die Marquardt-Sieben, bei der Julia-Marie Hofmann in der Abwehr eine starke Leistung bot, nach Wiederanpfiff für die Vorentscheidung gesorgt. „Wir haben zu viele technische Fehler gemacht“, ärgerte sich Bad Wildungens Trainerin Susanne Bachmann. Der Aufsteiger bleibt damit auch im dritten Spiel in Folge ohne Sieg, während die Domstädterinnen vorerst auf den achten Tabellenplatz geklettert sind.

Tore SVG: C. Maier 1, Frank 2, Lorenz 2, Oschmann 7/3, Hoppe 7, Dreyer 1, Giese 4/2.

TSV Heiligenrode - TSV Wollrode 28:18 (15:14). Schon während der Woche musste TSV-Trainer Zoltan Bartalos das Training wegen einer Grippewelle ausfallen lassen. Zudem fehlte den Blau-Weißen Torjägerin Lena Fehr (Nasenbeinbruch). Derart geschwächt konnten die Gäste, bei denen Spielmacherin Laura Klipp mit acht Treffern zu gefallen wusste, lediglich die erste Halbzeit bis zum 14:15 ausgeglichen gestalten. Dann zog Heiligenrode mit der Ex-Wollröderin Verena Reichmann im Tor vorentscheidend davon.

„Da ging uns die Kraft aus“, bekannte Bartalos. Die Blau-Weißen bleiben damit weiterhin Tabellenschlusslicht, während die Gastgeberinnen den dritten Sieg in Serie bejubelten.

Tore Wollrode: N. Bartalos 1, Lohrbach 2, Backhaus 1, Klipp 8/2, Siemon 1, Lachnit 3/1, Haupt 1, Vaupel 1. (mgx)

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