Frauenhandball: Landesligist Wesertal schlägt Hainzell/Großenlüder mit 25:21

HSG-Abwehr stand gut

Pass zur Mitspielerin: Joana Leibecke passt hier zu Natascha Mießen (Nr. 77) die schon fangbereit auf den Ball wartet. Mießen warf zwei Tore, Leibecke traf sechsmal. Foto: Löschner

Oedelsheim. Die HSG Wesertal scheint für das Spitzenspiel am nächsten Wochenende in Vellmar gerüstet zu sein. Mit dem 25:21 (14:11)-Heimerfolg über den Fünften FSG Hainzell/Großenlüder festigte die HSG ihren dritten Tabellenplatz.

Nach dem Spiel lobte HSG-Trainer Detlef Schröer vor allem die starke Defensivleistung seiner Mannschaft: „Wir hatten uns gut auf das Spiel der Gäste eingestellt. Das war eine läuferisch und kämpferisch absolut überzeugende Leistung von uns.“

„Beide Mannschaften haben ein unglaublich hohes Tempo hingelegt.“

Detlef Schröer

In der gut besuchten Oedelsheimer Sporthalle entwickelte sich ein sehr gutes Landeligaspiel. „Beide Mannschaften haben ein unglaublich hohes Tempo hingelegt“, zeigte sich Schröer beeindruckt.

Den etwas besseren Start erwischten dabei zunächst die Gäste, die jeweils mit einem Tor in Führung gingen. Mit schön herausgespielten Toren glich die HSG aber zum 4:4 aus. Danach gingen die Osthessinnen mit 6:4 in Führung, doch durch die gut stehende Abwehr gelang es Wesertal, nach drei Toren in Folge erstmals mit 7:6 in Führung zu gehen. Diese konnte bis zur Halbzeitpause auf drei Tore ausgebaut werden.

An den wenigen Gegentoren hatten neben der gut aufgelegten Torhüterin Diana Henze vor allem die auf den Halbpositionen der Abwehr sehr gut arbeitenden Angela Keßeler und Anne Steckel einen großen Anteil.

Ausgesprochen torarm begann die zweite Halbzeit, in der bis zur 36. Minute nur die Gastgeberinnen zum 15:11 trafen. Die Gäste mussten wohl dem hohen Tempo der ersten 30 Minuten Tribut zollen.

„Bei Hainzell/Großenlüder war nach der Pause etwas die Luft raus“, kommentierte Schröer die nachlassende Leistung der FSG. Seine Mannschaft versäumte es danach, sich weiter abzusetzen, weil sie mit etwa acht bis zehn Pfostentreffern viel Pech im Abschluss hatte.

Als die Gäste ihre Abwehr offensiver von 6:0 auf 5:1 umstellten, wurde es noch einmal eng. Bis auf ein Tor kam die FSG noch einmal Mitte der zweiten Hälfte heran.

Die HSG konnte aber noch einmal zulegen und sich acht Minuten vor dem Ende vorentscheidend auf 21:17 absetzen. Diesen Vorsprung ließen sich die Gastgeberinnen bis zum Ende nicht mehr nehmen und feierten einen nach Meinung von Schröer „hochverdienten Sieg“.

Bemerkenswert war noch, dass die bei zwei Siebenmetern eingesetzte HSG-Torhüterin Christin Lange beide Strafwürfe entschärfen konnte.

Wesertal: Henze, Lange (2 7M)- I. Riedel, Mießen (2), Borchert (4/3), Keßeler (4), Przyludzki (5/1), Herbold, Steckel, A. Riedel (4), Leibecke (6/1), Köster, ter Fehr, Stas.

Spielverlauf: 4:4 (9.), 4:6, 6:6 (15.), 11:8 (24.), 14:11 (30.), 15:11 (36.), 21:17 (52.), 25:21 (60.). (zmw)

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