Landesliga: Wollrode enttäuscht in Hainzell - Czaja-Gala reicht SVG nicht zum Sieg

Hungerland treffsicher

War nicht zu stoppen: Körle/Guxhagens Wiebke Hungerland (links), die hier Twistetals Jana Schröder (rechts) stehen lässt, trug acht Tore zum Auftaktsieg ihrer Mannschaft bei. Foto: Hahn

Schwalm-Eder. Die Landesliga-Handballerinnen der FSG Körle/Guxhagen sind mit einem Heimsieg in die Saison gestartet. Die Drittliga-Reserve des SV Germania Fritzlar und der TSV Wollrode verloren hingegen ihre Auswärtspartien.

FSG Körle/Guxhagen - HSG Twistetal 29:26 (15:10). Die Gastgeberinnen starteten nervös, so dass die Waldeckerinnen zu Beginn der Partie sogar in Führung lagen. Dann fand Körle besser ins Spiel und schaffte - angetrieben von der überragenden Rechtsaußen Wiebke Hungerland, die bei acht Versuchen acht Tore erzielte - beim 21:13 (40.) die Vorentscheidung.

„Man hat gesehen, dass die Neuzugänge sehr gut integriert sind“, lobte FSG-Trainerin Hoppe, die sich besonders über die starke Abwehrleistung und das gute Tempospiel freute. Getrübt wurde der gute Eindruck nur dadurch, dass der Landesliga-Neuling in der letzten Viertelstunde in der Abwehr zu nachlässig agierte und so Twistetal die Chance zur Ergebniskosmetik bot. „Das darf uns nicht passieren. Die Partie hätte deutlicher ausgehen müssen“, erklärte Hoppe, die zudem ein Sonderlob für Sandra Johnson und Isabell Opretzka übrig hatte, die trotz Fieber aufgelaufen waren.

Tore FSG: Johnson 4, Hoppe 6, Hungerland 8, Weiß 3/1, Geiser 1, Hildebrand 4, Opretzka 2, Kördel 1.

FSG Hainzell/Großenlüder - TSV Wollrode 34:28 (19:11). „Wir haben eine schlechte Leistung abgeliefert und verdient verloren. In der zweiten Halbzeit haben wir immerhin kämpferisch dagegen gehalten“, erklärte TSV-Coach Zsoltan Bartalos. Gerade in der ersten Hälfte war sein Team nicht in der Lage, das Zusammenspiel der Gastgeberinnen mit dem Kreis zu unterbinden, was immer wieder zu Siebenmeterpfiffen gegen die Blau-Weißen führte. In der zweiten Halbzeit war es vor allem Lena Fehr, die sich gegen die drohende Niederlage stemmte.

Tore TSV: Pietsch 1, Lohrbach 4, Klipp 10/3, Fehr 9/3, Lachnit 3, Haupt 1.

HSG Hoof/Sand/Wolfhagen - SV Germania Fritzlar II 20:18. (7:9). „Wir können mit der Niederlage leben“, erklärte SVG-Trainerin Viktoria Marquardt, „es war ein offener Schlagabtausch und am Ende hat die glücklichere Mannschaft gewonnen.“ Eine überragende Leistung lieferte zudem SVG-Torhüterin Jennifer Czaja ab, die zahlreiche Torchancen der Gastgeber zu nichte machte. Auch die Unterstützung von Xenia Ahrend und Lena Kerwin aus dem Drittliga-Team der SG reichte letztlich nicht zum erhofften Punktgewinn beim AufstiegsAspiranten.

Tore SVG: Maier 1, Frank 2, Lorenz 3/3, Oschmann 4/4, Ahrend 2, Kerwin 3, Hoppe 2, Lattemann 1. (mgx)

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.