Handball-Landesliga Nord: Twistetal mit Verletzungspech

„Jammern nützt nichts“

Sie fällt aufgrund eines Mittelhandbruchs lange aus: Laura Zähler (Twistetal). Foto: zws

Mühlhausen. Gerade wo sich die Handballerinnen der HSG Twistetal so langsam aus dem Keller der Landesliga arbeiten, schlägt das Verletzungspech zu. Keine guten Voraussetzungen vor dem Kellerduell am Samstag (17 Uhr) gegen den TSV Wollrode.

Neben Janina Tönepöhl (Sehnenabriss am Mittelfinger) wird auch Laura Zähler, die sich gegen Waldau einen Mittelhandbruch zuzog, wohl bis zum Saisonende fehlen. Am Samstag wird zudem Maike Jäger, die nach einem groben Foul im Spiel gegen Waldau eine Gehirnerschütterung davon trug, ebenfalls nicht spielen. Aus diesem Grund sollte das Spiel verlegt werden, aber Twistetal wurde sich mit dem TSV Wollrode nicht einig. „Wahrscheinlich werde ich von der zweiten Damenmannschaft aufstocken müssen, das entscheidet sich aber erst im Abschlusstraining am Freitag“, erklärt Trainer Ufuk Kahyar, der hinzufügt: „Jammern nützt uns nichts. Wir müssen aus der Situation das Beste machen.

Klar ist, dass die HSG nur klarer Außenseiter ist. Vor allem im Rückraum machen sich die Ausfälle stark bemerkbar. „Wenn wir aggressiv die Abwehr stellen und den starken Wollröder Rückraum um Spielmacherin Laura Klipp und die wurfgewaltige Halblinke Lena Fehr nur selten gute Wurfmöglichkeiten bieten, dann sind mit etwas Glück zwei Punkte drin“, gibt sich Ufuk Kahyar dennoch optimistisch. „Jede Spielerin muss am Samstag 150 Prozent geben, damit wir die ganzen Ausfälle kompensieren können. Für uns ist das ein richtiges Endspiel und meine Mädels wissen das auch“, so der HSG-Trainer, der auf die Unterstützung der Zuschauer hofft. (kwx)

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