Klarer Baunataler Erfolg

Handball-Landesliga Frauen: Eintracht gewinnt Derby in Heiligenrode 26:19

Kaum zu bremsen: Katja Gerbig (links) erzielte sechs Tore für Baunatal. Heiligenrodes Christina Stiefel (Mitte) und Lendita Aliaj können sie nicht stoppen. Foto: Hedler

Niestetal. Er war nie gefährdet, der 26:19 (15:9)-Sieg des GSV Eintracht Baunatal in der Handball-Landesliga der Frauen beim TSV Heiligenrode - zu stark spielten die Großenritterinnen auf.

Und zu wenig hatten die Gastgeberinnen vor 200 Zuschauern an diesem Tag in der Wilhelm-Leuschner-Halle entgegenzusetzen. Damit gewann GSV-Trainer Gintautas Malakauskas auch das litauische Duell gegen Asta Petrauskiene, die Trainerin des TSV Heiligenrode.

Die Partie hatte mit sieben Minuten Verspätung begonnen, weil es Probleme mit dem Computer zur Übermittlung der Daten des Spiels gab. Die Gastgeberinnen verschliefen dann die erste Viertelstunde der Begegnung, hatten bis zur zwölften Minute erst zwei Tore erzielt. Und die per Siebenmeter.

Anders der GSV Eintracht Baunatal, der war von Beginn an hellwach und hatte bis zur zwölften Minute bereits acht Mal getroffen. Diesem Vorsprung lief der TSV im Prinzip die komplette Spielzeit hinterher.

Doch es war nicht nur die Anfangsphase, die Heiligenrode auf die Verliererstraße brachte. Auch in der Folgezeit kam die Abwehr der Niestetalerinnen nur schwer mit dem druckvollen Spiel des GSV zurecht. Im Angriff hatte der TSV Probleme mit der flexiblen Deckung der Gäste.

„Wir haben zu viele Bälle ver- und die GSV-Torhüterin warmgeworfen“, sagte Nadine Müller. „Und wir haben unser Überzahlspiel nicht genutzt.“ Als der GSV nach der doppelten Bestrafung für Katja Gerbig vier Minuten am Stück in Unterzahl war, gelang Heiligenrode nur ein Treffer, und der per Siebenmeter.

Eintracht-Trainer Gintautas Malakauskas war nach dem Spiel natürlich zufrieden. „Handball ist ein Mannschaftssport“, sagte er. „Und das haben wir heute demonstriert.“ Man habe nicht die individuellen Fehler gemacht, wie zuletzt bei der Heimniederlage gegen die FSG Waldhessen. TSV: Reichmann, Petrich; S. Burghardt 2, Werner 2, Hahn 2, Nowak 1, Schwabach 1, L. Burghardt, Aliaj, N. Müller 2, Esser 1, Stiefel 7/6. Petrauskaite 1 GSV: Fischmann, Weinrich; Dieling 2, Elzer, Gerbig 6, Huy 6, Hoscan 2. Waschinger 7/3, Geßner 3

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