Handball-Landesliga: SG-Juniorteam nach 29:16 weiter auf Meisterschaftskurs

Klarer Derbysieg für SVG

Hiergeblieben: Wollrodes Linksaußen Helena Vaupel hat in dieser Szene Probleme, SVG-Torjägerin Anna Reinke (am Ball) am Torwurf zu hindern. Foto: Hahn

Schwalm-Eder. Eine klare Angelegenheit war das Derby zwischen der Drittliga-Reserve des SV Germania Fritzlar und dem TSV Wollrode in der Handball-Landesliga. Die Gastgeberinnen ließen den Blau-Weißen beim 37:23 (20:11) nicht den Hauch einer Chance.

SV Germania Fritzlar II - TSV Wollrode 37:23 (20:11). „Auf dieser Leistung können wir aufbauen“, freute sich SVG-Trainerin Viktoria Marquardt nach der Partie. Denn ihr Team bot vor allem in der Defensive eine deutliche Leistungssteigerung, so dass sich dem starken Wollröder Rückraum um Spielmacherin Laura Klipp und die wurfgewaltige Halblinke Lena Fehr nur selten gute Wurfmöglichkeiten boten. Dafür nutzte Linksaußen Helena Vaupel ihre Möglichkeiten. „Wir standen aggressiv in der Abwehr und haben so viele Bälle gewonnen“, sagte Marquardt. Die verwertete Fritzlar vor allem per Konter durch die schnellen Außen Anna Reinke, Jana Giebisch und Maike Naumann. Über die Spielstände von 13:5 und 18:8 hatten die Domstädterinnen bereits zur Pause für eine Vorentscheidung gesorgt.

Das gab SVG-Übungsleiterin Marquardt in der zweiten Halbzeit die Chance, allen Spielerinnen Einsatzzeiten zu gewähren und die angeschlagene Lorena Lorenz zu schonen. Dank des zweiten Sieges in Folge festigten die Gastgeberinnen den dritten Tabellenplatz, während Wollrode weiterhin im Abstiegskampf steckt.

SVG II: Zeller - Reinke 7, Hofmann, Blaufuß 1, Frank 6, Ringleb, Giebisch 2, Naumann 11/2, Dieling, Lorenz 2, Bänfer 6, Lattemann 1, Huy 1.

TSV: Sawyer, Reichmann - Wardenga, Pietsch 2, Lohrbach 3/2, Backhaus, Diegeler, Klipp 4/1, Siemon 1, Schneider 2, Fehr 4/2, Vogt, Lachnit 1, Vaupel 6.

SG 09 Kirchhof - Eschweger TSV 29:16 (13:10). Gegen den Tabellenvorletzten bot das SG-Juniorteam vor allem in der ersten Hälfte eine enttäuschende Leistung. „Wir haben uns dem Gegner angepasst und eine unserer schwächsten Leistungen gezeigt“, ärgerte sich SG-Coach Christian Denk. Vor allem in der Offensive ließen die Gastgeberinnen das nötige Tempo vermissen. So verlief die Partie über die Spielstände von 8:7 (20.) und 13:12 (33.) ausgeglichen. Dann aber steigerte sich das Denk-Team in Abwehr und Angriff. Jetzt kam die SG auch zu einfachen Toren aus dem Tempogegenstoß, wobei sich besonders die schnellen Außen Laura Nolte und Laura Sauerwald auszeichneten. Beim 22:12 (47.) hatte die Denk-Sieben somit für die Vorentscheidung gesorgt.

Tore SG II: Nolte 4, Hintze 1, Sauerwald 5, Konklowsky 6, Ivan 1, Bänfer 3, Kühlborn 7/6, Vaupel 2. (mgx)

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.