Landesliga: Körle/Guxhagen kassiert Ausgleich in letzter Sekunde

Klipp treibt Team an

Gewann mit Fritzlar gegen die HSG Hoof/Sand/Wolfhagen: Sarah Oschmann (links) hier gegen Annika Neurath. Foto: Hahn

Schwalm-Eder. Im Kampf um den Klassenerhalt hat der TSV Wollrode einen wichtigen Heimsieg in der Frauenhandball-Landesliga gegen die FSG Hainzell/Großenlüder eingefahren. Auch der Drittliga-Reserve des SV Germania Fritzlar gelang ein Überraschungserfolg gegen den Tabellenzweiten HSG Hoof/Sand/Wolfhagen, während die FSG Körle/Guxhagen bei der HSG Twistetal durch einen Freiwurf in letzter Sekunde den Ausgleich hinnehmen musste.

TSV Wollrode - FSG Hainzell/Großenlüder 24:23 (14:9). „Wir haben in Abwehr und Angriff eine gute Leistung gezeigt. Durch unsere vielen verletzten Spielerinnen ging uns am Ende aber etwas die Kraft aus“, erklärte TSV-Coach Zoltan Bartalos. Von Beginn an waren die Blau-Weißen hellwach und zogen - angetrieben von Janina Friedrich und Laura Klipp - davon und hatten sich über den 14:9-Halbzeitstand bis zur 45. Minute eine 23:16-Führung erspielt. Erst jetzt fand Hainzell besser ins Spiel, wobei den Gastgeberinnen, bei denen Nele Haupt verletzt ausgeschieden war, auch die personellen Alternativen auf der Bank fehlten.

Tore TSV: Backhaus 1, Klipp 10, Lachnit 4, Vaupel 2, Friedrich 5, Haupt 2.

HSG Twistetal - FSG Körle/Guxhagen 28:28 (10:15). Die Gäste lagen schnell 1:6 zurück (7.). Erst nach einer Auszeit von FSG-Trainerin Dagmar Hoppe und einer Abwehrumstellung - unter anderem ließ Hoppe die HSG-Torjägerin Janina Tönepohl kurz decken - fanden die Guxhagenerinnen besser in die Partie und erspielten sich bis zur Pause eine 15:10-Führung. „Wir haben uns wieder in die Partie gebissen, gekämpft und alles gegeben“, erklärte Hoppe.

Nach Wiederanpfiff behauptete die Hoppe-Sieben, bei der Patricia Rotolo nach langer Verletzungspause ihr Comeback gab, ihren Vorsprung. Bis zur 47. Minute lag Körle noch mit zwei Toren in Führung, ehe die Gäste die Partie infolge fragwürdiger Schiedsrichterentscheidungen noch aus der Hand gaben. Ausgerechnet Tönepohl war es, die mit einem Freiwurf in letzter Sekunde für den Ausgleich sorgte. Durch einem Erfolg in der kommenden Woche beim TSV Heiligenrode kann der Aufsteiger als Tabellendritter in die Winterpause gehen.

Tore FSG: Johnson 6, Hoppe 4, Hungerland 2, Kördel 4/1, Weiß 6/2, Rotolo 1, Gutheil 5.

SV Germania Fritzlar II - HSG Hoof/Sand/Wolfhagen 25:23 (10:16). Wie schon gegen Wesertal boten die Domstädterinnen zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten an. „Ein großes Kompliment an mein Team für die kämpferische Leistung in der zweiten Halbzeit“, erklärte FSG-Trainerin Viktoria Marquardt. Dabei verschlief die Germania den Beginn völlig. Bis auf 8:9 hatte sich die Marquardt-Sieben Mitte der ersten Hälfte wieder heran gekämpft, musste zur Pause aber dennoch einen 10:16-Rückstand hinnehmen.

Nach Wiederanpfiff kämpfte sich Fritzlar durch Tore von Xenia Ahrend, Lorena Lorenz und Charline Maier zurück und hatte beim 19:19 (45.) den Ausgleich geschafft. Bis zum 23:23 kurz vor Schluss entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, ehe die Germania mit zwei Treffern in Serie alles klar machte. Die Domstädterinnen überwintern damit auf dem siebten Tabellenplatz.

Tore SVG: Maier 4, Frank 3, Giese 3, Ahrend 6/1, Lorenz 5/2, Oschmann 3, Lattemann 1. (mgx)

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