Frauenhandball: Landesligist Hoof/Sand/Wolfhagen schlägt Körle/Guxhagen

Knappe Kiste in Guxhagen

Starker Gegner: Anna-Lena Schmalz (links), Annika Neurath und die anderen Spielerinnen von Hoof/Sand/Wolfhagen mussten die starke Leistung von Körle/Guxhagen, hie Jennifer Ivan beim Wurf, anerkennnen. Am Ende aber siegte die HSG. Foto: Hahn

Guxhagen. Was in der Hinrunde noch eindeutig ausging, endete am Sonntag für die Landesliga-Handballerinnen der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen knapp: Mit einem 27:24 (13:12)-Sieg verließen sie die Kreissporthalle in Guxhagen. „Es ist schwierig, nach der Winterpause wieder in den richtigen Rhythmus zu kommen“, erklärt HSG-Coach Chris Ludwig, „Daher war der Sieg auch ein hartes Stück Arbeit.“

Scheinbar hatte sich die Heimmannschaft inzwischen eingespielt, sodass sie nun beinahe problemlos beim Tempospiel der Vereinigten mithalten konnten. Bis zur achten Spielminute war es immer dasselbe Muster: Die HSG legte vor, die FSG zog nach. Dann trafen jedoch Aileen Sule und Larissa Lubach, womit die Führung der HSG erstmals auf drei Tore ausgebaut wurde.

Doch das hielt nicht lange: Es folgten ein erfolgreicher Siebenmeter der FSG und ein vergebener Strafwurf der HSG. Mit diesem Rückenwind erkämpfte das Heimteam in der 18. Spielminute den 8:8-Ausgleich.

Ausgeglichenes Spiel

Ähnlich ausgeglichen verlief das Spiel weiter: Die Ludwig-Sieben legte vor, die Gastgeberinnen glichen aus. „Körle hat einfach super Einzelspielerinnen. Katja Schade, Selina Schneider und Sabrina Weiß könnten im Grunde alle eine Liga höher spielen“, erkennt Ludwig an. Mit einem Tor Vorsprung ging die HSG in die Pause.

In der zweiten Halbzeit wirkten die Gastgeberinnen dann etwas erschöpft. Sie mussten dem hohen Tempo Tribut zahlen. Deutlich wurde es sechs Minuten vor Schluss, als das Ludwig-Team zum 25:20 traf. „In den letzten Minuten stand unsere Abwehr kompakt, das hat uns sehr geholfen“, so Ludwig. Die FSG nahm eine Auszeit, was sie noch einmal besser ins Spiel zurück brachte. Dass es am Ende noch einmal knapper wurde, verdankte Körle/Guxhagen aber hauptsächlich zwei Siebenmetern kurz vor dem Schlusspfiff, die Kathrin Kördel knallhart im Tor versenkte.

„Wir haben gespürt, dass Körle auf eine Wiedergutmachung aus war“, sagt Ludwig. Zwar bemerkten die Zuschauer eine deutliche Steigerung des Tabellenachten im Vergleich zur Hinrunde, ein Sieg gegen den starken Spitzenreiter war aber nicht möglich. Besonders das hohe Tempo der Gäste war dabei ausschlaggebend. „Wir haben uns vor allem über die vielen Zuschauer gefreut. Schließlich lief am gleichen Abend auch das EM-Spiel der deutschen Handballnationalmannschaft“, lobt Ludwig.

HSG Hoof/Sand/Wolfhagen: Weinrich, Rodziewicz - Ludwig, Ritter, Lubach 5, Haupt, von Dalwig 7, Schmalz, Willer 4, Frankfurth, Engelbrecht, Sule 9, Neurath 2, Helmer.

Tore Körle/Guxhagen: Lohrbach 1, König 3, Schneider 4, Griesel 1, Kördel 3, Weiß 6, Schade 4, Ivan 2

Zuschauer: 150

Schiedsrichter: Drescher/Langmann. (zis)

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