Landesliga: SVG-Reserve tut sich gegen Hoof lange schwer

Konklowsky überzeugt

Treffsicher: Jana Giebisch (SVG II) erzielte neun Tore. Foto: Hahn

Schwalm-EdeR. Ersatzgeschwächt mussten die Handballerinnen des TSV Wollrode mit leeren Händen die Heimreise von der FSG Hainzell/Großenlüder antreten. Die SG 09 Kirchhof II bleibt nach dem Auswärtserfolg gegen den TuSpo Waldau weiter Tabellenführer der Landesliga der Frauen.

TuSpo Waldau - SG 09 Kirchhof II 14:22 (7:10). Bis zum 7:7 (25.) tat sich das SG-Juniorteam schwer. „Waldau hat lange Angriffe gespielt, mit denen wir nicht zurecht kamen. Und in der Offensive fiel uns nicht viel ein“, ärgerte sich SG-Coach Christian Denk. Das änderte sich erst mit der Hereinnahme von Annika Konklowsky und der Umstellung auf eine 5:1-Deckung. Die SG präsentierte sich nun torgefährlicher und erkämpfte sich in der Defensive mehrere Ballgewinne, die Laura Nolte per Tempogegenstoß verwertete. So zog die Denk-Sieben nach Wiederanpfiff schnell vorentscheidend auf 17:11 davon und feierte einen ungefährdeten Auswärtserfolg.

Tore SG: Nolte 8, Bänfer 3, Mai 1, S. Kühlborn 4/4, Konklowsky 6.

FSG Hainzell/Großenlüder - TSV Wollrode 30:21 (16:9). Trotz personeller Probleme hielten die Gäste die Partie lange offen, ehe sie mit technische Fehler die Osthessinnen vor der Pause förmlich zu Tempogegenstößen einluden. In der zweiten Halbzeit kam der TSV noch einmal auf vier Treffer heran. Zu mehr reichte es aber nicht, weil dem Milke-Team im Angriff mehrere Ballverluste unterliefen und der Mannschaft nach dem verletzungsbedingten Ausscheiden von Janina Pietsch die Alternativen fehlten.

Tore TSV: Fehr 7/4, Klipp 3, Vaupel 3, Diegeler 2, Schneider 2, Siemon 2, Lachnit 2.

HSG Hoof/Sand/Wolfhagen - SV Germania Fritzlar II 23:28 (14:13). Vor allem in der ersten Halbzeit stimmte die Abstimmung in der SVG-Defensive nicht, so dass den Gastgebern viele leichte Tore gelangen. Zudem scheiterten die Domstädterinnen reihenweise an der überragenden Malgorzata Rodziewicz im HSG-Gehäuse. Erst nach Wiederanpfiff präsentierte sich die Defensive der Drittliga-Reserve um Lorena Lorenz und Nadine Frank sicherer. Die Marquardt-Sieben gewann in der Abwehr Bälle, die Linksaußen Jana Giebisch per Tempogegenstoß verwertete. Außerdem sorgte Kathrin Bänfer im Positionsangriff von halbrechts für Torgefahr, so dass die Germania die Partie noch drehen konnte.

Tore: Reinke 3, Frank 2, Giebisch 9, Naumann 3/3, Lorenz 3, Huy 1, Bänfer 7. (mgx)

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