Landesliga-Derby: Kirchhofs Juniorteam lässt SVG Fritzlar beim 32:25 keine Chance

SG II kontert Fritzlar aus

Kein Durchkommen: Fritzlars Maike Naumann (am Ball) wird hier von Kirchhofs Kapitänin Sandra Kühlborn (links) und Laura Nolte (rechts ) gestoppt. Foto: Hahn

Fritzlar. „Selbstsicher und cool“, so beschrieb Christian Denk, Trainer des Handball-Landesligisten SG 09 Kirchhof II, den Auftritt seines Teams im Landesliga-Derby beim SV Germania Fritzlar II. Denn seine Mannschaft ließ den Gastgebern keine Chance und untermauerte seine Titelambitionen vor rund 250 Zuschauern eindrucksvoll mit einem 32:25 (10:16)-Erfolg.

Ins Hinspiel war das SG-Juniorteam noch als klarer Außenseiter gegangen, doch diesmal ließen die Kirchhöferinnen von Beginn an keinen Zweifel an ihrer Überlegenheit. Schnell führte die Denk-Sieben durch Tore von Katharina Hintze mit 3:1 (4.), doch hielten in der Anfangsphase vor allem Anna Reinke und Maike Naumann die Domstädterinnen im Spiel. Bis zum 6:8 durch Jana Giebisch (19.) war die Partie noch offen. Dann unterliefen der Germania im Angriff einfache Ballverluste, die die Gäste durch Kirsten Bänfer und der schnellen Laura Nolte per Gegenstoß zu einer ersten klaren Führung nutzten (6:11, 22.).

Katja Zeller im Tor verhinderte zwar einen deutlicheren Vorsprung der Gäste, aber Fritzlar konnte diesen Vorteil nicht verwerten, weil die Offensive um Lorena Lorenz und Nadine Frank zu statisch agierte. „Wir haben das Spiel in der ersten Halbzeit verloren“, ärgerte sich SVG-Trainerin Melina Horn. „Im Angriff fehlte uns der Druck. Erst mit der Hereinnahme von Kathrin Bänfer lief es besser.“

Nach der Halbzeitpause sorgte die SG schnell für klare Verhältnisse. Lorenz Treffer zum 11:16 (31.) konterten Hintze, Kim Mai und Nolte zum 20:11 (35.). Beim 25:15 (43.) durch die überragende Sandra Kühlborn drohte den Domstädterinnen gar ein Debakel. Dann leistete sich die SG zu viele Fehler und suchte zu früh den Abschluss, was Fritzlar nutzte, um auf 19:25 (48.) zu verkürzen. Zu mehr reichte es nicht, weil Karina Morf im SG-Tor mehrere klare Chancen der Germania vereitelte. Und im Gegenzug Kühlborn, Bänfer, Laura Sauerwald und Nolte (2) Fritzlar auskonterten und beim 29:20 für die Entscheidung sorgten.

SVG: Zeller (1.-60., 14 P.), Czaja - Reinke 8, Hofmann, Blaufuß, Frank, Giebisch 2, Naumann 7/6, Dieling, Lorenz 3, Huy, Bänfer 5, Lattemann.

SG: Morf (1.-60., 15 P.), Ludwig (bei einem Siebenmeter) - Nolte 8, Haupt, Hintze 6/5, Sauerwald 4, Krug, Bänfer 2, Kühlborn 7/2, Vaupel 3, Mai 2.

SR: Lein/Bockel (Datterode)

Von Marcel Glaser

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.