Handballerinnen des TSV starten auch nächste Saison wieder in der Bezirksoberliga

Lalek ist trotz Niederlage stolz

Da muss der Trainer trösten: Ost-/Mosheim Wojtek Lalek nimmt hier Katrin Bindszus in den Arm. Mit der Nummer 20 zu sehen ist Tessa Wardenga. Foto: Hedler

Kassel. Die Krönung einer überragenden Saison blieb den Handballerinnen des TSV Ost-Mosheim verwehrt. Das Team von Trainer Wojtek Lalek verlor das Rückspiel in der Aufstiegsrelegation zur Landesliga bei der SVH Kassel mit 26:18 (16:7) und muss damit auch in der kommenden Saison in der Bezirksoberliga antreten.

Trotz der Niederlage überwog bei Lalek die Freude über das Erreichte. „Ich bin stolz auf die Mannschaft. Wir haben eine sehr gute Saison gespielt“, erklärte der TSV-Coach. Die Vizemeisterschaft ist für den TSV ein toller Erfolg, weil das Team die komplette Saison mit einem kleinen Kader auskommen musste und auch Ausfälle wie den der starken Torhüterin Melanie Mehnert kompensieren konnte. Lange stand zudem überhaupt nicht fest, ob die TSV-Handballerinnen überhaupt eine spielfähige Mannschaft in der Bezirksoberliga würden stellen können. Als große Stärke erwies sich immer wieder die herausragende 6:0-Abwehr um Janet Jordan und Katharina Graf im Mittelblock.

Gegen die Gastgeberinnen fanden die Hochländerinnen zunächst überhaupt nicht in die Partie, weil Kassel auf eine offensive Abwehrformation setzte und so neben Spielmacherin Sandra Klapdor besonders die linke Seite um die quirlige Außen Merle Bücker und Rückraumspielerin Janet Jordan kaum zum Zug kam. Im Angriff unterliefen Katrin Bindszus und Co. zudem zu viele technische Fehler, die die SVH-Handballerinnen per Tempogegenstoß konsequent bestraften. So führte das Team von Trainer Klaus Reinicke schnell mit 6:2 (10.) und 8:3 (17.). Beim 15:5 (28.) drohte der Lalek-Sieben gar ein Debakel.

Nach Wiederanpfiff stellte Ost-Mosheim die Abwehr auf eine 4:2-Formation um und ließ Kassels Maria Pirvan und Anna-Lena Schmalz kurz decken. Bis auf 15:21 (48.) konnten die Gäste verkürzen. „Dann haben wir zwei Tempogegenstöße vergeben und die Messe war gelesen“, sagte Lalek.

Wenn es nach dem TSV-Trainer geht, könnten die Hochländerinnen auch in der kommenden Saison wieder um den Aufstieg in die Landesliga kämpfen. „Diese Saison hat uns richtig Spaß gemacht“, erklärte der 38-Jährige, „wir haben viel gelernt und uns weiterentwickelt. Nun wollen wir im nächsten Jahr wieder angreifen.“ (mgx)

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.