Landesliga: Kirchhof II feiert Wiederaufstieg - Martin Denk folgt auf Andreas Milke

Teamgeist und Erfahrung

Der Meistertrainer und sein Team: Von links: Trainer Andreas Milke, Lena Hertel, Johanna Ulrich, Laura Sauerwald, Lisa Heinemann, Theresa Werner, Johanna Ludwig, Annika Konklowski, Lea Immelnkämper, Marie Herwig, Kirsten Bänfer, Sandra Kühlborn,Lisa-Marie Berz. unten von links: Lea Günther, Paula Küllmer, Elisa Führ. Liegend Andra Lucas. Es fehlt: Betreuerin Daniela Lucas. Foto: Kasiewicz

Kirchhof. Sie sind zurück! Nach dem Oberliga-Abstieg 2016 haben die Handballerinnen der SG 09 Kirchhof nicht verzagt - und als Meister der Landesliga-Saison 2016/17 den direkten Wiederaufstieg in Hessens höchste Spielklasse geschafft.

„Die Stärke der Mannschaft war ihre Variabilität. Egal, wen ich gebracht habe, es gab keinen Leistungsabfall“, erklärte SG-Coach Andreas Milke. Allerdings wird der 42-Jährige das Team nach nur einer Saison aus beruflichen Gründen wieder verlassen. „Er hat eine sehr gute Arbeit gemacht und mit der A-Jugend und dem Drittliga-Team gut zusammengearbeitet“, lobt SG-Managerin Renate Denk.

Ein Nachfolger steht bereits bereit. Martin Denk, derzeit noch A-Jugendtrainer der SG, wird das Juniorteam in der Oberliga trainieren. Eine Lösung, die sich anbietet, da der Oberliga-Aufsteiger in der kommenden Saison mit zahlreichen A-Jugendlichen aufgefüllt wird. Talente wie Lea Günther, Lea Immelnkämper oder Elisa Führ haben bereits in der aktuellen Saison Erfahrung im Frauenhandball gesammelt. Ihnen stehen erfahrene Akteurinnen wie Kirsten Bänfer, Laura Sauerwald, Sandra Kühlborn und Annika Konklowsky zur Seite.

Das Markenzeichen der Milke-Schützlinge war ein beeindruckender Teamgeist. So gab die Mannschaft auch bei Rückschlägen nicht auf. Zudem profitierte die Kirchhoferinnen von den Erfahrungen aus der Oberliga-Saison 2015/16. „Sie waren nicht aus der Ruhe zu bringen und haben auch in kritischen Situationen einen kühlen Kopf behalten“, freute sich Kirchhofs Chef-Trainer Christian Denk über das Juniorteam.

Herwig und Werner stark

In der 6:0- und 5:1-Deckung der Kirchhoferinnen hat vor allem Annika Konklowsky durch ihre zahlreichen Ballgewinne und einfachen Treffer aus dem Gegenstoß überzeugt. Daneben gelang Theresa Werner, mit 95 Treffern erfolgreichste SG-Werferin, ein großer Sprung. Allerdings wird sich die Rückraumspielerin nach der Saison der Drittliga-Reserve des SV Germania Fritzlar anschließen. Neben ihr nahm vor allem Marie-Christin Herwig eine Schlüsselrolle ein. „Sie hat aus dem Positionsangriff für Gefahr gesorgt und das Team durch einfache Tore entlastet“, erkannte SG-Coach Milke. Zudem entwickelte sie sich in der Kirchhofer Defensive zu einer wichtigen Stütze.

Neben Werner wird auch Torhüterin Johanna Ludwig (Bandscheibenvorfall) und Kreisläuferin Kerstin Block (Ziel unbekannt) das SG-Juniorteam verlassen. Vor allem auf der Torhüterposition, wo während der Saison verschiedentlich Paula Küllmer und Frederikke Siggard aus der Drittliga-Mannschaft aushalfen, besteht noch Handlungsbedarf. „Wir suchen noch eine gute Torhüterin“, weiß Kirchhof-Managerin Renate Denk.

Von Marcel Glaser

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