HSG Fuldatal/Wolfsanger steigt nach 31:32 gegen Hersfeld aus der Landesliga ab

Die letzte Chance vertan

Lücke gesucht und gefunden: Fuldatals Till Welch (rechts) setzt sich gegen Marc Förtsch durch und kommt zum Torwurf. Foto: Fischer

Fuldatal. Das Abenteuer Handball-Landesliga nähert sich dem Ende. Nach der 31:32 (15:16)-Niederlage gegen den TV Hersfeld steht die HSG Fuldatal/Wolfsanger als zweiter Absteiger nach dem VfL Wanfried fest.

Wie ein Absteiger aber präsentierten sich die Hausherren vor 70 Zuschauern nicht. Nach ausgeglichenem Beginn setzte sich Fuldatal auf 6:3 ab (8.). Die Hausherren agierten bissig und profitierten auch vom pomadigen Abwehrverhalten des Tabellenfünften. Der aber wachte danach allmählich auf und ging beim 10:9 (16.) erstmals in Führung.

Dennoch hatte Hersfeld aber immer wieder Probleme. Fuldatals Angriff um die A-Junioren Paul Helbing, Till Welch und Nils Gericke entwickelte immer wieder Zug zum Tor. In der Abwehr überraschten die Gastgeber mit wechselnden Deckungsvarianten. „Einige davon haben geklappt, andere nicht ganz so. Aber ich bin zufrieden mit der Mannschaft, weil sie die taktischen Vorgaben gut umgesetzt hat“, befand HSG-Trainer Hazim Prezic.

Der musste aber mit ansehen, wie Hersfeld mit drei Toren in Führung ging (20.). Bis zum Gang in die Kabinen verkürzte Fuldatal den Vorsprung aber wieder und ging kurz nach Wiederanpfiff 19:18 in Führung (38.).

Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem den Fuldatalern das Glück fehlte. Sowohl im Abschluss als auch mit dem Schiedsrichterduo Hau/Kremser, das nicht immer die glücklichste Figur machte. So verwehrten die Unparteiischen den Hausherren einen Siebenmeter, als Kreisläufer Jan-Thies Langmann in letzter Sekunde beim Wurf unsanft gestoppt und die Chance zum Ausgleich genommen wurde. So wurde Hersfelds Sven Wiegel zum Helden, der 15 Sekunden vor dem Ende den entscheidenden Treffer erzielte.

„Uns hat in der Endphase das Glück gefehlt, denn wir hätten einen Punkt verdient gehabt. Die ganze Mannschaft hat heute alles gegeben und wir nähern uns dem, was ich vom Team sehen will“, erklärte Prezic.

HSG: Krug, Petrauskas - Krätzig 5, Arend 2, Langmann 3, Helbing 3/1, Roesler 4, F. Welch 6/2, T. Welch 2, Holzhauer, Gericke 1, Astapov, Henne 3, Winterhoff 2

Von Max Seidenfaden

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