Handball-Landesliga

Lohfelden/Vollmarshausen gewinnt gegen Vellmar: Ein Derby der Abschiede

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Einsatz: Die Abwehr der HSG mit Jana Stede und Ann-Kathrin Hieronymus versucht, Maxie Hauschild zu stoppen.

Vellmar. Für eine Überraschung sorgte am letzten Spieltag der Handball-Landesliga der Frauen die HSG Lohfelden/Vollmarshausen mit dem 30:22 (15:11)-Sieg beim TSV Vellmar.

Es war ein Spiel der Abschiede auf beiden Seiten. Mal gingen sie ruhiger vonstatten, mal mit Blumen, Präsenten und Tränen.

Liga: Da der Tuspo Waldau seine Partie gegen Körle/Guxhagen mit 24:21 gewann, war der Sieg der HSG nur noch für die Bücher. Die HSG muss sich zusammen mit Eintracht Baunatal aus der Liga verabschieden. Der TSV Vellmar musste wohl nach der Heimniederlage gegen Hoof/Sand/Wolfhagen den Wiederaufstiegsplänen Adieu sagen.

Trainer/Betreuer: Beim TSV Vellmar hörte Trainerin Rocsana Negovan nach zwei Jahren auf. Sie will sich künftig mehr um die Familie kümmern. Zum letzten Mal auf der Bank saßen auch Betreuer Christian „Kasi“ Sutor und Sina Weinreich. Bei der HSG hatten sich Jessica Dörr und Nicole Faller das Traineramt geteilt. Beide werden jetzt erst mal pausieren. In Vellmar, das steht bereits fest, wird es auf der Bank alte Bekannte geben. Als Trainer kehrt Andreas Paul zurück, als Betreuer kommt Detlef „Vatti“ Sutor.

Spielerinnen: Maxie Hauschild, 2016 zum TSV Vellmar gekommen, wird künftig beim Oberligisten HSG Zwehren/Kassel spielen. Jessica Kickstein, noch einmal der große Rückhalt im HSG-Tor, bestritt ihr letztes Spiel.

Das letzte Saison-Derby: In der Vellmarer Großsporthalle wurde schnell klar, dass der TSV nicht in der Lage war, eine Topleistung abzurufen. Die Abwehr packte meist nur halbherzig zu, im Angriff wurde miserabel abgeschlossen. Den Gästen merkte man an, dass sie ihre spärliche Chance auf den Klassenerhalt wahren wollten. Unermüdlich kurbelten sie ihr Spiel an. Die scheidende TSV-Trainerin Rocsana Negovan nahm ihre Mannschaft in Schutz: „Da spielten heute einfach zu viel Emotionen mit, darunter hat die Konzentration gelitten.“

TSV: Erbuth (35.-60.), Pahl (1.-22.), Stern (23.-34.), Sandrock; Nolte, Schmalz, Deichmann 1, Hauschild 6, Springer, Hertha 2, Boland 4, Petrovszki 4/2, Rull 5, Scharff (n.e.)

HSG: Thamm (n.e.), Rau-Witte (n.e.), Kickstein; Hyieronymus 5, Herbst 7, Löber 1, Schotte 2, Pugh 1, Reinhard, Peter 10/8, Rybnicek 3, Wiegand, Stede 1

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