Frauenhandball

Landesligist Wesertal spielt beim formstarken Dritten Fritzlar II

Oberweser. Nach der Karnevalspause steht der Frauenhandball-Landesligist HSG Wesertal vor einer Auswärtshürde, wenn er am Sonntag beim SV Germania Fritzlar II antreten wird.

Das Spiel in Fritzlar dürfte für die auf dem sechsten Platz liegenden Wesertalerinnen ein Bonusspiel sein, bei dem ein Punktgewinn eine Zugabe wäre. Die Domstädterinnen haben sich nach einem mittelprächtigen Start bis auf den dritten Platz verbessert. Dabei brachten sie dem Spitzenreiter Hoof/Sand/Wolfhagen die einzige Niederlage bei. Zuletzt kamen sie zu einem 27:23-Erfolg bei Lohfelden/Vollmarshausen.

Da Hoof/Sand/Wolfhagen beim Zweiten Vellmar vor einer schweren Aufgabe steht, hofft die Drittligareserve auf einen Ausrutscher des Ersten und kann bei einem gleichzeitigen Sieg bis auf zwei Punkte an die Spitze heranrücken. HSG-Trainer Heinz Kornrumpf sieht Fritzlars Zweite von der Spielstärke her auf einem Niveau mit dem Spitzenduo und hat neben dem starken Rückraum mit Spielmacherin Theresa Werner, Johanna Fischer und Sarah Oschmann großen Respekt vor der Rechtsaußen Nina Albus: „Sie hat etwa ein Viertel aller Fritzlarer Tore erzielt.“

Nach den Erfahrungen aus dem 21:21-Unentschieden aus dem Hinspiel setzt Kornrumpf darauf, dass seine Spielerinnen die Fehler im Abwehrverbund nicht wiederholen werden. Er wird dabei voraussichtlich auf Torhüterin Diana Henze verzichten müssen, die sich an der Hand verletzt hat. Sollte sie ausfallen, wird Christin Lange wohl die Hauptverantwortung tragen. Da die Zweite fast zeitgleich in Dittershausen spielt, wird es wohl keine Unterstützung aus der Bezirksoberligamannschaft geben. Ansonsten kann Kornrumpf auf den fast kompletten Feldspielerinnenkader zurückgreifen. (zmw)

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