Handball-Landesliga: Wollrode verzweifelt an Rodziewicz - Körle macht es spannend

Marquardt nach 31:31 stolz

Entwischt: Germania Fritzlars Halblinke Sarah Oschmann (am Ball) enteilt in dieser Szene Vellmars Verteidigerin Nathalie Rull (links) und erzielt einen ihrer neun Treffer. Foto: Hahn

Schwalm-Eder. Die Drittliga-Reserve des SV Germania Fritzlar bleibt auch im achten Spiel in Folge ungeschlagen. Die Domstädterinnen trennten sich in der Handball-Landesliga von Tabellenführer TSV Vellmar 31:31.

SV Germania Fritzlar II - TSV Vellmar 31:31 (17:18). „Ich bin stolz auf meine Mädels“, erklärte SVG-Trainerin Viktoria Marquardt, „auch wenn es etwas schade ist, dass wir nicht gewonnen haben, denn wir haben das Spiel dominiert.“ Die Germania führte schnell mit 3:1 und 5:2, ehe die Gäste beim 7:7 wieder ausgeglichen hatten. Bis zum 12:10 lagen die Domstädterinnen in Front, dann drehte der Tabellenführer die Partie zur eigenen 16:12-Führung. Mit 17:18 ging es in die Halbzeitpause.

Die Marquardt-Sieben setzte sich - angetrieben von den Rückraumspielerinnen Sarah Oschmann und Lorena Lorenz - auf 25:20 ab und lag auch beim 28:23 noch klar in Führung. Dann fand Vellmar besser ins Spiel und hatte beim 29:29 wieder ausgeglichen. Beim 31:30 sahen die Domstädterinnen schon wie der Sieger aus, doch den Gästen gelang noch der Ausgleich.

Unzufrieden war SVG-Trainerin Marquardt lediglich mit der Abwehr: „31 Gegentore sind definitiv zu viel.“

Tore SVG: Maier 4, Frank 5, Giese 3, Lorenz 9/2, Oschmann 9/1, Wessel 1.

FSG Körle/Guxhagen - TSV Heiligenrode 33:32 (18:15). Die Gastgeberinnen erwischten den besseren Start und führten nach 20 Minuten bereits 13:8. „Wir haben das Spiel bestimmt und auf jede Abwehrvariante eine Antwort gehabt“, erklärte FSG-Trainerin Dagmar Hoppe. Ihr Team fand nicht nur gegen die 5:1-Deckung der Gäste immer wieder eine Lücke, sondern ließ sich auch von einer kurzzeitigen engen Deckung gegen Torjägerin Sabrina Weiß und Spielmacherin Jana Hoppe nicht aus der Ruhe bringen. Beim 31:26 (50.) war somit die Vorentscheidung gefallen. „Dann haben wir einen Gang zurück geschaltet und es unnötig spannend gemacht“, bemängelte Hoppe. Heiligenrode gelang jedoch nur noch der Anschlusstreffer. Ihr Comeback nach überstandenem Bandscheibenvorfall feierte Ivonne Hildebrand.

Tore FSG: Geiser 3, Stroop 1, Hintze 2, Hoppe 9, Hungerland 2, Kördel 2/1, Weiß 11, Rotolo 1, Gutheil 2.

TSV Wollrode - HSG Hoof/Sand/Wolfhagen 21:26 (12:13). „Die Mannschaft hat sich deutlich gesteigert und ein richtig gutes Spiel abgeliefert“, erklärte TSV-Trainer Zoltan Bartalos trotz der Niederlage. Denn die Blau-Weißen waren gut gestartet und lagen mit 11:9 in Führung, ehe die Gäste dank der Paraden ihrer Torhüterin Malgorzata Rodziewic die Partie zum 13:12-Halbzeitstand drehten. Insbesondere von den Außenpositionen war die Schlussfrau, die bereits mit Kirchhof und Fritzlar höherklassig spielte, nicht zu überwinden.

Nach Wiederanpfiff entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, wobei bei den Gastgeberinnen besonders Spielmacherin Janina Friedrich und Torhüterin Dominique Sawyer überzeugten. Bis zum 20:19 (50.) lag der TSV in Front. „Dann hat Rodziewicz alles gehalten“, sagte Bartalos, „und mit ihren Gegenstoßpässen für die Entscheidung gesorgt.“

Tore TSV: Friedrich 6, Fehr 2, Klipp 4, Backhaus 4, Lachnit 3, Vaupel 1, Haupt 1. (mgx)

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