Motivation satt beim Spiel der FSG Waldhessen gegen Fritzlar II

Sie hat Zug zum Tor: Alina Braun sicherte der FSG Waldhessen in Fritzlar mit ihrem späten Treffer einen Punkt. Foto: Walger

Rotenburg. Mit dem Rückenwind des Überraschungserfolgs beim Spitzenreiter Baunatal gehen die abstiegsgefährdeten Landesliga-Hansballerinnen der FSG Waldhessen ins nächste Spiel.

Die FSG bestreitet am Samstag ein Heimspiel gegen den SV Germania Fritzlar II. Das beginnt um 16 Uhr in der Rotenburger Großsporthalle.

„Siege und Punkte lockern die Atmosphäre ungemein“, sagt FSG-Trainer Jonggi Pasaribu. Das hat er erst am Dienstagabend wieder gemerkt: „Denn obwohl das Training sehr anstrengend war, sind die Spielerinnen gut mitgegangen.“

Sie würden motiviert in die Partie gehen, ist der Coach überzeugt. Gleiches erwartet er vom Gegner allerdings auch. Der rangiert mit 12:14 Punkten als Siebter zwar relativ sorglos im Mittelfeld, hat mit den Waldhessinnen allerdings noch eine Rechnung offen. Denn die entführten im September aus Fritzlar beim 23:23 unverhofft einen Punkt. „Das war für die Fritzlarer Spielerinnen ein ziemlicher Schlag ins Kontor. Und das hat man ihnen nach dem Spiel auch angesehen“, erinnert sich Jonggi Pasaribu.

Auch für ihn kam das Remis überraschend. Im Vorfeld hatte er noch gesagt, dass Fritzlars Reserve für seine FSG außer Reichweite liegt. Schließlich war sie als Vizemeister in diese Saison gestartet.

Ein gemeinsames Problem

„Die hatten ähnliche Probleme wie wir, die Abläufe stimmten noch nicht. Die Neuzugänge mussten erst noch integriert werden“, sagt der FSG-Coach und bescheinigt seinem Fritzlarer Kollegen: „Torben Hause hat die richtigen Stellschrauben gefunden. Jetzt läuft die Maschinerie.“ Das unterstreichen die jüngsten Ergebnisse. So sind die Germanen mit einem 32:31-Erfolg beim Titelkandidaten Hoof/Sand/Wolfhagen ins neue Jahr gestartet. Und so ist es gar nicht mal weit hergeholt, dass Jonggi Pasaribu trotz des Heimvorteils die anstehende Aufgabe schwieriger findet als die in Fritzlar.

Die Leistungsträger des Kontrahenten kennt und schätzt er. Torhüterin Carolin Alheit zum Beispiel. Oder Rechtsaußen Nina Albus, eine traumhaft sichere Siebenmeterschützin. 43 ihrer 75 Tore hat sie vom Punkt aus erzielt. Nur sechsmal gewann die gegneriche Keeperin das Duell. gegen sie. 72 Feldtore hat die Halblinke Sarah Oschmann aufzuweisen - ein Spitzenwert.

Auch Lena Höhne (45 Treffer) und Laura Giese (43) treten oft als Torschützinnen in Erscheinung. Gegen sie könne die Abwehr nur im Verbund bestehen. „Wir müssen verschieben und Lücken schließen“, sagt Jonggi Pasaribu, der auf seine bewährten Stammkräfte zurückgreifen kann. Im Abschlusstraining am Freitag will er vesuchen, „für die Deckung die richtige Abstimmung zu finden“.

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