Frauenhandball: Wesertal gewinnt bei Lohfelden/V.

HSG mit Mühe zum Sieg

Verletzt: Thekla Riedel traf zweimal in Lohfelden, bevor sie verletzt ausscheiden musste. Archiv-Foto: zlö

Lohfelden. Mit einem 34:29 (17:13)-Erfolg im Nachholspiel bei der HSG Lohfelden/Vollmarshausen feierte die HSG Wesertal den siebten Sieg in Folge in der Frauenhandball-Landesliga.Das Spiel beim Tabellenvorletzten war jedoch eher als ein Arbeitssieg zu bewerten.

So zeigte sich HSG-Trainer Jürgen Herbold mehr mit dem Ergebnis als mit dem Spiel seiner Mannschaft zufrieden: „Das Spiel in Lohfelden war schwerer als erwartet. Wir sind zu wenig gelaufen und in die Nahtstellen der Deckung gestoßen.“ Dass die Partie beim dem abstiegsgefährdeten Aufsteiger schwer werden würde, zeichnete sich schon angesichts des Fehlens einiger Stammspielerinnen ab. Dazu gingen Angela Keßeler und Joana Leibecke angeschlagen ins Spiel und Rückraumspielerin Thekla Riedel schied bereits in der Anfangsphase verletzt aus.

Dennoch gingen die Gäste schnell mit vier Toren in Führung. Sie taten sich jedoch sehr schwer, als die Gastgeberinnen auf eine 4:2-Deckung umstellten. Durch die sicher stehende Wesertaler 6:0-Deckung und besonders die Treffsicherheit von Linksaußen Katharina Kranz, die fünf ihrer sieben Tore vor der Pause warf, lag der Tabellenzweite zur Halbzeit mit vier Toren in Front.

In der zweiten Halbzeit spielte Lohfelden mit einer halboffenen Deckung gegen Leibecke. Damit tat sich die HSG schwer, konnte aber zunächst ihren Pausenvorsprung verteidigen. Eng wurde es noch einmal, als die Gastgeberinnen zehn Minuten vor Schluss von technischen Fehlern der Gäste profitierten und bis auf 23:25 herankamen.

In der Schlussphase nutzte der Favorit jedoch den sich bietenden Raum gegen die offensive Lohfeldener Deckung und zog entscheidend auf fünf Tore davon.

Wesertal: Lange, Henze – I. Riedel (2), Leibecke (3), T. Riedel (2), Herbold (3), A. Riedel (5), Köster (5/2), Kranz (7), Keßeler (7), Stas, Schilke (n. e.).

Spielverlauf: 5:9, 9:14, 19:23, 23:25, 23:27, 28:30 (50.), 29:34 (60.). (zmw)

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